25. - 27. Mai 2010
Ort: bifeb), Bürglstein 1-7, 5350 St. Wolfgang (A)
Internationale Fachtagung
Reale Politik höhlt Demokratie zunehmend aus, und immer mehr Bürger/innen können sich Regierungsformen vorstellen, die sich nicht mehr um Parlament und Wahlen kümmern müssen. Dieser Wandel ist Teil eines tiefgreifenden Umbaus der Gesellschaft. Wie sich dadurch citizenship verändert und welche Auswirkungen dies auf politische Bildung hat, wird auf der Tagung diskutiert.
Vorträge
- Birgit Sauer (Universität Wien): Birgit Sauer: Zivilgesellschaft oder Staat? Transformation und soziale Bewegungen am Beispiel der Frauenbewegung
- John Kannankulam (Universität Marburg): John Kannankulam: Krise, Staat, Demokratie: Autoritärer Etatismus im Neoliberalismus
- Ulrich Brand: Neoliberalismus, Kritik der Globalisierung und die Rolle politischer Bildung
- Tagungskommentare von Gudrun-Axeli Knapp (Universität Hannover)
Workshops zu
- (A) Populismus und Repolitisierung (Moderation Christian Kloyber)
- (B) Soziale Bewegungen und Mobilisierung (Moderation Doris Gödl)
- (C) New public Management (Moderation Stefan Vater)
- (D) Politik und biographische Erfahrungen (Moderation Meinrad Ziegler und Edgar Forster)
Die Tagung
- versteht sich als Auftakt zu einer kontinuierlichen Auseinandersetzung über Demokratieentwicklung und Politische Bildung. Diskussionen und der gemeinsamen Entwicklung von Perspektiven wird deswegen großzügig Raum und Zeit gegeben.
- „Postdemokratie und Citizenship“ ist eine gemeinsame Tagung der Universitäten Salzburg (FB Erziehungswissenschaft) und Linz (Institut für Soziologie, Abteilung für theoretische Soziologie und Sozialanalysen), der außeruniversitären Forschungseinrichtung b.a.s.e – Büro für angewandte Sozialforschung und Entwicklung, dem Verband Österreichischer Volkshochschulen so wie dem Bundesinstitut für Erwachsenenbildung.