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19. -23. Juli 2010
Ort: Admont (A)
Jeder von uns stößt im Alltag an Grenzen. Grenzen in unserem eigenen Denken und Tun, Grenzen im Miteinander, Grenzen des Wirtschaftssystems, nationale Grenzen …
Manche dieser Grenzen erleben wir als starr und einengend, andere als schützend, flexibel und gestaltbar. In einigen Situationen gelingt es uns Grenzen klar zu ziehen, NEIN zu sagen, in manchen Situationen erleben wir aber auch Grenzverletzungen. Hin und wieder überschreiten wir Grenzen ohne dies zu bemerken, und gelegentlich sind wir durch das Fremde auf der anderen Seite irritiert.
In Mediationen erleben die Beteiligten Grenzen besonders intensiv: als Begrenzungen, als Grenzverletzungen und als Herausforderung, die Grenzen in ihrem Konflikt neu zu gestalten, um Lösungen zu entwickeln. Versöhnung und Ausgleich sind besondere Formen dieser Grenzüberschreitung.
MediatorInnen sind GrenzgängerInnen, die auch ihre eigenen Grenzen kennen und gestalten müssen.
Maximal 100 ausgebildete MediatorInnen lernen und leben fünf Tage in mediativer Haltung und entdecken Grenzen mit allen Sinnen: in der Musik, mit Körperarbeit, Aufstellungsformen, Meditation, Tai Chi, Innehalten im Entspannungsraum, Pantomime …
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