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Änderung der Verkehrsorganisation und damit Verkehrsberuhigung des Grätzels mit intensiver Beteiligung der betroffenen Bevölkerung
Einige BewohnerInnen des Stadtviertels wandten sich mit dem Anliegen der Verkehrsberuhigung in ihrer Wohnumgebung an das LA21-Büro am Alsergrund. Dort wurden sie ermuntert, die Lösung des Problems selbst in die Hand zu nehmen. Einige Jahre zuvor war es einem vom Bezirk beauftragten Planungsbüro nicht gelungen, eine allgemein akzeptierte Neuregelung der unbefriedigenden Verkehrsituation zu finden.
Die BürgerInnen bildeten eine Arbeitsgruppe, nahmen mit weiteren BewohnerInnen des Viertels Kontakt auf und erhoben in einem ersten Schritt die Ist-Situation. Unterstützt von einem Verkehrsexperten erarbeiteten die Betroffenen verschiedene verkehrsorganisatorische Lösungsvarianten. Ziel war es, eine Neuregelung zu finden, die im betroffenen Wohngebiet möglichst breit Anerkennung findet, ohne das Problem auf die angrenzenden Gebiete zu verlagern.
Die erarbeiteten Varianten wurden in einer BürgerInnenversammlung vorgestellt und diskutiert. Alle anwesenden AnrainerInnen sprachen sich einstimmig für eine Lösungsvariante aus. Der Vorschlag wurde in einem Workshop mit PolitikerInnen der Bezirksverkehrskommission und einem Vertreter der Wirtschaftskammer präsentiert und diskutiert. Die Verkehrskommission entschied sich daraufhin mehrheitlich für die präsentierte Lösungsvariante. Im Juni 2004 wurde die neue Verkehrslösung probeweise für ein halbes Jahr umgesetzt. Sollte sie sich bewähren, wird sie
dauerhaft so belassen.
Lokale Agenda 21 Alsergrund
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Verkehr und Mobilität, Wohnen und Wohnumfeldverbesserung
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09/2003 - 06/2004
LA 21 Alsergrund
"BürgerInnen haben gemeinsam eine allgemein akzeptierte Lösung für das Viertel erarbeitet, was Verkehrsexperten und MitarbeiterInnen des Magistrats einige Jahre zuvor noch unmöglich erschien."