Die Vertragsparteien der Aarhus Konvention treffen sich mittlerweile alle drei Jahre zu Konferenzen, bei denen verbindliche Entscheidungen beschlossen werden oder auch über das künftige Arbeitsprogramm entschieden wird.
Die Vorbereitung dieser (meist hochrangigen) Treffen übernimmt die Arbeitsgruppe der Vertragsparteien (AGV), die regelmäßig in Genf zusammentrifft.
Die Vierte Vertragsstaatenkonferenz fand im Anschluß an die 14. AGV im Juni/Juli 2011 in Chisinau, Republik Moldau, statt. Unter anderem wurde im Rahmen dieser Konferenz die Chisinau-Erklärung angenommen.
13. Treffen der AGV (9. bis 11. Februar 2011):
Informationen dazu finden Sie auf der Website der Aarhus Convention!
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12. Treffen der AGV (29. Juni bis 2. Juli 2010):
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11. Treffen der AGV (8. bis 10 Juli 2009):
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Die Dritte Vertragsstaatenkonferenz fand im Juni 2008 in der lettischen Hauptstadt Riga statt. In der verabschiedeten Riga-Erklärung wurde auf 10 Jahre Aarhus-Konvention zurückgeblickt und es wurden die wichtigsten Herausforderungen der nächsten Jahre formuliert. Außerdem wurde ein strategischer Plan (2009-2014) angenommen, der den Kurs der Konvention für die nächsten Jahre festlegt.
Im Dezember 2007 hat das Lebensministerium einen internationalen Workshop zur Öffentlichkeitsbeteiligung bei strategischen Plänen und Programmen (Public Participation on Strategic Decision Making, PPSD) organisiert. Mehr Informationen dazu finden Sie hier!
Die Zweite Vertragsstaatenkonferenz fand im Mai 2005 in Almaty, Kasachstan, statt. In der Almaty-Erklärung hatte man sich auf eine Änderung der Konvention für den Bereich der genetisch veränderten Organismen (GVO) und die Annahme der Leitlinien für die Beteiligung der Öffentlichkeit in internationalen Foren geeinigt.
Die Erste Vertragsstaatenkonferenz fand im Oktober 2002 in Lucca, Italien, nach einem vierjährigen Vorbereitungsprozess statt. Das wichtigste Element der Konferenz, bei der über 20 Europäische UmweltministerInnen verteten waren, war die Annahme der Lucca-Erklärung.

Mag.a Lieselotte Feldmann
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
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