>> Partizipation und partizipative Methoden in der Arbeit des DED (deutscher Entwicklungsdienst)
>> Förderung partizipativer Entwicklung in der deutschen EZA
Die Erfahrungen seit dem Beginn der EZA haben gezeigt, dass mangelnde Beteiligung, sei es in der praktischen Arbeit oder als Ziel an sich, einen wesentlichen Grund für das Scheitern von Projekten darstellt. EZA ohne Partizipation ist nicht sinnvoll und auch nicht möglich. So zeigte z. B. die Weltbank in einem Vergleich von mehr als 100 Trinkwasserversorgungsprojekten in Asien, Afrika und Lateinamerika, dass diejenigen Projekte am erfolgreichsten waren, in denen die Betroffenen an der Planung und Durchführung aktiv beteiligt waren und sich mit den geplanten Zielen identifizieren konnten. Partizipation gilt somit als unerlässliche Bedingung für den Erfolg und die Nachhaltigkeit von EZA.

In der partizipativen EZA spielen drei Dimensionen zusammen:
Diese drei Dimensionen spiegeln diejenigen Prozesse wider, die für die EZA wichtig sind. Idealerweise wird die Realisierung aller drei Dimensionen angestrebt, was allerdings je nach Vorhaben nicht immer sinnvoll oder umsetzbar ist.
Partizipative Instrumente und Methoden unterstützen die Erfüllung der drei Dimensionen.
Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Bürgerinnen und Bürger die Welt verändern kann – im Gegenteil: nur so sind jemals Veränderungen passiert
>> Mainstreaming Participation: Publikationsreihe der GTZ in elf Heften: anhand von Fallbeispielen aus verschiedenen Ländern und Kontinenten werden Strategien, Ansätze und Lernerfahrungen deutscher EZA-Organisationen mit dem Thema Partizipation beschrieben und ausgewertet.
>> Zur Partizipationsdiskussion in der internationalen EZA: "State of the art" und Herausforderungen
(Literaturhinweis)