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Die Zusammenschau der 30 an dieser Stelle in vorbildlicher Form präsentierten Methoden macht vor allem eines klar: Verfahren der Bürgerbeteiligung sind nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung herkömmlicher Ansätze der demokratischen Meinungs- und Willensbildung zu sehen. Sie erhöhen die Legitimation politischer Entscheidungen und sind in der Regel nur dann erfolgreich, wenn die Einbettung in übergeordnete Entscheidungssysteme gelingt. Schwer- und Mittelpunkt des Bandes ist die praxisnahe Darstellung von Methoden der Mitbestimmung im Kontext kommunaler und regionaler Entscheidungsprozesse. Dabei darf vorausgesetzt werden, dass Verfahren wie „Open Space“, „Runde Tische“ oder „Zukunftskonferenzen“, die heute zum Standardrepertoire der Beteilungsverfahren zählen, bereits bekannt sind. Ansätze wie „Bürgerpanel“, „Kompetenzwerkstatt“, „Disney-Methode“ oder „Planspiel“ aber dürften neugierig machen, zeigen sie doch, wie differenziert die Methodenpalette ist.
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