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„Was bringt Menschen tatsächlich dazu, sich für etwas zu engagieren, von dem sie selbst augenscheinlich keinen unmittelbaren Nutzen erwarten dürfen?“ Das an der Universität Jena tätige Autorentrio legt zu dieser kontroversiell diskutierten Frage eine weitere, gut begründete Antwort vor. Auf der Basis von Expertengesprächen und biografisch-narrativen Interviews mit bürgerschaftlich Engagierten in vier deutschen Städten wird das Zusammenwirken eines „Wir-Sinns“ mit jeweils in der persönlichen Entwicklung der Akteure begründeten „fokussierten Motiven“ als Voraussetzung für Bürgerschaftliches Engagement herausgearbeitet. Dem „Gemeinsinn“ zugeschriebenen Interesse für Politik wird hingegen eine untergeordnete Rolle zugewiesen.
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