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Vier erfahrene Mitarbeiterinnen des US-amerikanischen Toas Institute, das sich die Analyse und Durchführung partizipativer Prozesse zur Förderung sozialen Wandels zum Ziel gesetzt hat, haben im Auftrag der Nelson Mandela Stiftung (Südafrika) eine Reihe von Beteiligungsprozesse moderiert, um zentrale Herausforderung des Landes wie AIDS, Armut und Kriminalität unter Mitwirkung direkt Betroffener zu analysieren und Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Ergebnis dieses Prozesses, der als Hilfe zur Selbsthilfe verstanden werden kann, ist ein überaus lesenswertes Handbuch, in welchem Voraussetzungen für einen gelingenden Dialog unter verschiedenen Bedingungen erörtert und zehn „Werkzeuge“ dialogischer Problemanalyse und -lösung präsentiert werden. Das Spektrum der praxisorientiert und situationsbezogen präsentierten Methoden reicht von der „Wertschätzenden Befragung“ bis zum „World Café“, schließt aber neben bekannten und weit verbreiteten Methoden zur Unterstützung sozialer Prozesse auch wenig geläufige Ansätze wie etwa „Deep Democracy“ ein. Prägnant und übersichtlich aufbereitet, anhand konkreter Beispiele exemplarisch verdeutlicht und zudem gut lesbar vermittelt, ist dieser Band in vieler Hinsicht empfehlenswert.
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