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Seit den 1960er-Jahren sind unterschiedliche Formen der Bürgerbeteiligung entwickelt worden, die zwar Partizipation ermöglichen, jedoch mit einem Manko behaftet bleiben, nämlich der mangelnden Repräsentativität. So die Ausgangsthese der vorliegenden Studie von Helmut Klages, Carmen Daramus und Kai Masser, MitarbeiterInnen des Deutschen Forschungsinstituts für öffentliche Verwaltung Speyer. Ob Planungszellen, Consensuskonferenzen, Demokratie-, Szenario- oder Zukunftswerkstätten – immer komme nur eine kleine, wie wohl engagierte Gruppe von Menschen zusammen, die jedoch keinen Querschnitt der Bevölkerung abbilden könne und in der Regel auch „bildungsferne“ Schichten nicht erreiche. Das erschwere es der Politik wie der Verwaltung, die Ergebnisse als repräsentative Rückmeldung der BürgerInnen auf deren Handeln und Entscheidungen wahrzunehmen. Gesprochen wird vom Dilemma der „Kleingruppenverfahren“. Eine in Großbritannien entwickelte und von den AutorInnen in fünf deutschen Städten unter wissenschaftlicher Begleitung erprobte Methode soll dem Problem der mangelnden Repräsentativität abhelfen: das so genannte „Citizen´s Panel“ bzw. „Bürgerpanel“.
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