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In der Diskussion um Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit, um das Funktionieren von Gemeinschaften und Gesellschaften als Garant für die Leistungsfähigkeit von Kommunen und Regionen stößt man unweigerlich auf das Konzept des „Sozialkapitals“. Es geht in seiner heutigen Form und Verwendung wesentlich auf die Arbeiten von Robert Putnam, Professor in Harvard zurück. Im Zentrum des hier vorgestellten – bzw. in Erinnerung gerufenen Grundlagenwerks stehen acht Länderberichte zum Thema, die die Bedeutung von „Sozialkapital“ detailgenau ausleuchten. Zusammenfassend zeigt sich: das Konzept ist zur Beschreibung gesellschaftlicher Veränderungen und des gesellschaftlichen Zusammenhaltes geeignet; es lässt sich (in Maßen) eine Theorie (und damit eine Beschreibung) von Sozialkapital formulieren; ein direkter Vergleich von Gesellschaften über beispielsweise Indikatoren ist dadurch aber nicht möglich, weil die Lebensentwürfe und gesellschaftlichen Strukturen im Einzelnen zu unterschiedlich sind.
Lesen Sie mehr im pdf von Gunter Sperka und Walter Spielmann!