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Es ist weit mehr Befund als Ahnung: Das herkömmliche Modell der repräsentativen Demokratie, das uns dazu einlädt (und uns darauf beschränkt!), unsere Teilnahme am öffentlichen Leben auf gelegentliche Wahlen (im Stil von AnalphabetInnen) und auf Konsum zu reduzieren, ist in die Krise geraten. Lebendige Demokratie, für die die US-amerikanische Frances Moore Lappé in diesem inspirierenden Buch wirbt, zielt hingegen auf (Selbst-)Ermächtigung und aktive Gestaltung gesellschaftlicher Anliegen. Es gilt, das Gefühl der Machtlosigkeit und der Angst zu überwinden, die „Kunst des öffentlichen Lebens“ zu üben und eine neue „Sprache der Demokratie“ zu pflegen. Partizipation wird so zu einem Abenteuer und zur Bereicherung – heute in Zeiten der Krise dringender, aber auch aussichtsreicher als jemals zuvor.
Lesen Sie mehr im pdf von Walter Spielmann