9. - 11. Oktober 2009
Ort: Innsbruck (A)
Der Regional Governance-Begriff ist stark mit den dynamischen Prozessen der Regionalisierung verbunden. Es geht darum, Entscheidungen verschiedener Ebenen (Mehrebenensystem) so aufeinander abzustimmen, dass eine nachhaltige Entwicklung ermöglicht wird.
Regional Governance wird häufig als regionale Selbststeuerung durch Integration von Akteuren verschiedener Handlungslogiken über netzwerkförmige Kooperationsmuster (formell wie informell) verstanden. Folglich ist das Ziel, eine Partizipation der Bevölkerung mit gleichzeitiger Forderung nach einem organisatorischen Kern zu fördern, um so ein Verantwortungsbewusstsein für die Region zu schaffen. Zusätzlich zum Bemühen um Dezentralisierung ist auch die Veränderung der Handlungsformen von einer vertikalen hin zu einer mehr horizontalen Struktur von Bedeutung.
Die Leistung von Regional Governance ist, dass Regionen die Möglichkeit erhalten im Kollektiv eine regional-integrierte Problemlösung zu finden, um räumliche Entwicklungsprozesse steuern und koordinieren zu können.
Folgende Schwerpunkte sollen im Rahmen des Symposiums behandelt werden:
Ziel der Veranstaltung ist es aktuelle Ansätze aus der Forschung und der Praxis zusammenzubringen.