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Die relativ stabilen Lebensorientierungen früherer moderner Gesellschaften können Gesellschaften im Zeitalter des globalen Wandels nicht mehr leisten. Umso wichtiger werde es, Kompetenzen der Selbstsorge zu entwickeln, so die Ausgangsthese der AutorInnen der vorliegenden Untersuchung. In qualitativen Interviews wurde erhoben, wann es Menschen gelingt, konstruktiv mit kritischen Lebenslagen umzugehen, bzw. wann die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns droht. Neben der Fähigkeit, auch mit Unsicherheit umgehen zu können, sowie der Pflege seines Äußeren – Körper, Kleidung, Wohnung – tragen demnach das Bestehen sozialer Kontakte sowie gesellschaftliches Engagement wesentlich zu einer gelingenden Problembewältigung bei. Ein Argument mehr für eine partizipative Gesellschaftsorientierung.
Lesen Sie mehr in der Rezension von Hans Holzinger!