>> Der Strategische Plan 2009–2014 legt den zukünftigen Kurs der Konvention fest (englische Version)

1998 wurde die Aarhus-Konvention über den Zugang zu Informationen, die Öffentlichkeitsbeteiligung an Entscheidungsverfahren und den Zugang zu Gerichten in Umweltangelegenheiten unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen beschlossen.
Von 8. bis 13. Juni 2008 fand in der lettischen Hauptstadt Riga die Vertragsstaatenkonferenz statt – die dritte nach Almaty, Kasachstan, im Jahr 2005 und Lucca, Italien, im Jahr 2002. Die Konferenz war eine gute Gelegenheit, einerseits auf die bisherige Entwicklung zurück zu blicken, aber auch durch die Annahme eines strategischen Plans einen Blick in die mittelfristige Zukunft der Konvention zu werfen.
2008 gab es 41 Parteien, darunter 26 der 27 EU-Mitgliedstaaten. Generell wurden die großen Fortschritte bei der Umsetzung der Konvention gewürdigt. Ein Wermutstropfen ist das Fehlen von Schlüsselstaaten wie etwa der Vereinigten Staaten, Russlands, der Türkei, aber auch der Schweiz, die für die Erreichung essenzieller weiterer Ziele wichtig sind.
In der Konferenz wurden zu allen neun großteils prozeduralen Punkten auf der Agenda erfolgreich Entscheidungen getroffen und folgende Ergebnisse erzielt:

Foto: UN/ECE
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