Weiterführende Informationen zur Methode finden Sie hier:
>> Veröffentlichung der KommA21 Bayern - Bayerisches Landesamt für Umwelt
Die aus dem Lokalen Agenda 21 Prozess entwickelte Methode dient dazu, in einem Prozess den aktuellen Stand zu resümieren, diesen gemeinsam zu bewerten, Ziele für die Zukunft zu entwickeln und Aktionen anzustoßen. Sie kann eingesetzt werden als Einstieg in einen Beteiligungsprozess oder wenn ein Prozess ins Stocken geraten ist bzw. eine neue Phase begonnen werden soll.
Geeignet
Ablauf
Die Agenda-Konferenz bedient sich verschiedener Methoden, u. a. Plenarsitzungen, Kleingruppenarbeit oder Marktplatzpräsentationen.
Phase 1: Der Stand der Dinge – Bestand
Das Vorbereitungsteam stellt im Vorfeld Informationen über den Stand der Dinge zusammen (Ergebnisse von Bestandsaufnahme oder -analysen, Aktionen/Projekte, Konzepte).
Phase 2: Der Stand der Dinge – Bewertung
Der Stand der Dinge wird als Einstieg in die Agenda-Konferenz in einem offenen Rahmen präsentiert und kann von den Anwesenden bewertet werden: Was ist gut, was ist zu verbessern, was kommt auf uns zu, was fehlt?
Phase 3: Entwicklung von Leitbildern und konkreten Zielen
In dieser Phase wird der Blick in die Zukunft gerichtet: Wo wollen wir hin? Was sind dringliche Probleme, was soll erreicht werden? Welche Leitbilder und Visionen gibt es?
Phase 4: Entwicklung von Maßnahmen und Projekten
In dieser Phase werden zur Umsetzung konkrete Projektideen sowie Maßnahmen entwickelt. (Wie wollen wir die festgelegten Ziele erreichen?) Anschließend sollen sich Projektgruppen bilden, die aufbauend auf den erarbeiteten Ergebnissen an einer weiteren Umsetzung arbeiten.
TeilnehmerInnen
BürgerInnen deren Lebens- oder Arbeitsraum betroffen ist, VertreterInnen von Interessengruppen, EntscheidungsträgerInnen aus Politik und Verwaltung
Zu beachten ist:
Stufe der Beteiligung:
Konsultation, Mitbestimmung
Dauer der Durchführung:
1 Tag - 1 Woche (3 Monate Vorbereitung)
Anzahl der Beteiligten:
für größere Gruppen geeignet (bis zu 200 Personen)
Weiterführende Informationen zur Methode finden Sie hier:
>> Veröffentlichung der KommA21 Bayern - Bayerisches Landesamt für Umwelt