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Partizipation & nachhaltige Entwicklung in Europa

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DIPLOMARBEITEN UND DISSERTATIONEN

Wir stellen Ihnen wissenschaftliche Abschlussarbeiten vor, die sich mit unterschiedlichen Aspekten der Öffentlichkeitsbeteiligung beschäftigen. Die hier zur Verfügung stehenden Dissertationen, Diplom-, Bachelor- und Masterarbeiten geben einen guten Überblick über die thematische Vielfalt an partizipationsrelevanten Forschungsbereichen. Durch die Darstellung theoretischer Grundlagen, methodischer Zugänge und interessanter Forschungsergebnisse, geben sie hilfreiche Anregungen für das Verfassen Ihrer eigenen Abschlussarbeit. 

Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihre Abschlussarbeit zum Thema Öffentlichkeitsbeteiligung zusenden

Übersicht über die in Österreich verfassten Diplom- und Masterarbeiten sowie Dissertationen zu Partizipation in den Jahren 2000-2017.

Martin Röck: future in process - exploring sustainability, participation and the building life cycle
© Martin Röck

Die Masterarbeit versteht sich als Projektbericht zu den Themen Partizipation, Nachhaltigkeit und dem Gebäude-Lebenszyklus. Vor dem Hintergrund sich verändernder Gesellschaften und dem sich wandelnden Klima auf unserem Planeten, bearbeitet das präsentierte Projekt verschiedene Aspekte von Nachhaltigkeit. Die Arbeit erforscht die Vision demokratischer und nachhaltiger Entwurfsprozesse und untersucht Möglichkeiten diese durch Technologie zu unterstützen. Weiter lesen

Katharina Toth: Bürgerbeteiligung, Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein. Fallstudie über die Wirkung von BürgerInnen-Räten auf TeilnehmerInnen in der Region Bregenzerwald (in englischer Sprache)
© Toth

Im Rahmen ihrer Masterarbeit beschäftigte sich Katharina Toth mit den Auswirkungen eines Bürgerrates auf dessen TeilnehmerInnen und inwiefern diese förderlich für eine nachhaltige Entwicklung sein können. Dabei interessierten sie insbesondere die Effekte im Hinblick auf allgemeine Bildung, soziales Lernen, Empowerment, Selbstbestimmung, Gemeinschaftsgefühl und Umweltbewusstsein. Sie führte eine teilnehmende Beobachtung während eines gesamten Bürgerratsprozesses im Bregenzerwald durch und interviewte danach 16 TeilnehmerInnen des Bürgerrates. Weiter lesen

Kirchberger Christoph: Gemeinsam gehen. Der Spaziergang als Beteiligungsformat in Planungsprozessen
© Kirchberger

Planungsprozesse für Städte und Regionen werden beginnend mit den 70er Jahren mehr und mehr auch als eine kommunikative und nicht rein technische Aufgabe verstanden. Methoden der Bürgerbeteiligung sind daher zu einem fixen Bestandteil von Planungsprozessen geworden. Im Zuge dessen kommen vermehrt auch verschiedenste Methoden der Bürgerbeteiligung zum Einsatz. Unter anderem werden auch mobile Beteiligungsmethoden eingesetzt. Zu diesen ist der Spaziergang zu zählen. Spaziergänge bieten in der Konzeption und Ausrichtung einen breiten Gestaltungsspielraum, von einem Lokalaugenschein einer Bauverhandlung bis hin zu interaktiv performativen Ausprägungen. Weiter lesen

Martin Fulterer: Leitlinien für BürgerInnenbeteiligung. Eine mehrdimensionale Prozessanalyse des Beteiligungsverfahrens und –konzepts zur Neugestaltung des Griesplatz, Graz
© Martin Fulterer

In dieser Masterarbeit wird ein aktueller BürgerInnenbeteiligungsprozess in der Stadt Graz analysiert. Dabei wird sowohl das Beteiligungskonzept mittels literarischer Quellen, der praktische Beteiligungsprozess über qualitativer Feldforschung untersucht. Die gebotenen Perspektiven verbinden dabei unterschiedliche, gleichsam relevante Analyseebenen und blicken auf das konzeptionelle, wie praktische Beteiligungsverfahren zur Vorbereitung der Neugestaltung des Griesplatzes. Die Dimensionen Governance, Partizipation, Kommunikation, kommunikative Methoden, sowie die Ebene der individuellen Transformation strukturieren die Prozessanalyse. Eine theoretische Aufarbeitung der Analysedimensionen geht den relevanten Kriterien für die Stadtentwicklung bzw. nachhaltige Entwicklung nach, die im Anschluss und in einem ersten Schritt auf das Beteiligungskonzept angewendet werden. Weiter lesen

Sandro Kapeller: Infrastrukturkonflikte und Demokratie auf Gemeindeebene. Eine Analyse von sechs Fallbeispielen zu Konflikten um Windkraftprojekte in Niederösterreich in Hinblick auf Partizipation und Entscheidungsfindungsprozesse (Masterarbeit 2016)
© Petra Bork_pixelio.de

Die Einbindung der Bevölkerung in politische Entscheidungsfindungsprozesse stellt eine der zentralen Herausforderungen für die heutigen demokratischen Systeme dar. Gerade im Bereich von Infrastrukturprojekten treten dabei vermehrt Konflikte auf lokaler Ebene auf. Anhand von sechs Fallbeispielen zu Konflikten um Windkraftprojekte in Niederösterreich wird in dieser Arbeit untersucht, wie politische AkteurInnen auf Partizipationsbestrebungen der Bevölkerung reagieren, auf welche Instrumente zur Einbindung der Bevölkerung zurückgegriffen wird, und welche Elemente sich dabei positiv oder negativ auf den Entscheidungsfindungsprozess auswirken. Weiter lesen

Daniel Oppold: Effekte deliberativer Demokratie am Beispiel der Bürgerräte in Vorarlberg (Masterarbeit 2016)

In seiner Masterarbeit untersucht Daniel Oppold Effekte, die durch die Teilnahme an einem Bürgerrat auf der Mikroebene (also bei den Teilnehmenden selbst) entstehen. Konkret sieht er sich an, inwiefern die Teilnahme politisches Interesse sowie Aktivität, persönliches Engagement und Engagement Verhalten der Teilnehmenden positiv beeinflusst. Des Weiteren wird geprüft, ob sich die persönliche Einstellung zum Thema des Bürgerrates selbst verändert hat. Außerdem geht Oppold der Frage nach, in wie weit die Teilnahme an einem dialogorientierten Beteiligungsverfahren das persönliche Vertrauen in die Regierung positiv beeinflusst.  Weiter lesen

Alexander Schmidbauer: "Partizipative Handlungs- und Problemlösungsansätze am Fallbeispiel des Planungsverfahren der 3. Startbahn der Flughäfen Wien Schwechat und München Franz-Josef-Strauß (Masterarbeit 2016)
© Schmidbauer

Zeitgleich werden in Deutschland und Österreich seit 2005 identische Großvorhaben geplant. Sowohl der Flughafen München Franz-Josef-Strauß als auch der Flughafen Wien-Schwechat planen den Ausbau ihrer Flughafeninfrastruktur durch eine dritte Start- und Landebahn zur Steigerung ihrer Kapazitäten am Standort. Während aber in Wien ein nahezu reibungsloser Projektablauf initiiert werden konnte, wurde das Verfahren in München unter beträchtlichem Widerstand der Öffentlichkeit mit einem Bürgerentscheid vorzeitig zum Scheitern gebracht.  Weiter lesen

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Christian Adamer: Stand der Diskussion und Umsetzung der Bürgerbeteiligung in Österreich und der Europäischen Union in Theorie & Praxis - Fokus: Beteiligung "schwer erreichbarer Gruppen" (Masterarbeit 2013)

Die Inklusion „schwer erreichbarer“ Gruppen wird in der Partizipationsliteratur durchgängig als Problem geschildert wird, die Zahl der lösungsorientierten Forschungsarbeiten ist allerdings sehr überschaubar. Dieser Forschungslücke widmet sich die Arbeit von Christian Adamer. Der Autor fasst den aktuellen Forschungsstand zum Thema „Inklusion“ zusammen, erarbeitet Erfolgsfaktoren und praktische Handlungsempfehlungen, stellt „Best-practice“-Beispiele vor und untersucht, inwieweit das Thema „Inklusion“ in Standardleitfäden ausreichend Berücksichtigung findet. Die Erkenntnisse werden an einem konkreten Fallbeispiel getestet. Weiter lesen

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Judith Feichtinger: Politischer Wandel im Gewässermanagement. Die Implementation der EU‐Wasserrahmenrichtlinie im Spannungsfeld von Wasserkraft und Gewässerschutz in Österreich und Bayern (Dissertation 2013)

Die Mehrheit der europäischen Gewässer ist durch Verschmutzung oder andere Veränderungen gefährdet. Die EU-Wasserrahmenrichtline (WRRL) soll diesen Missstand abwenden und einen guten ökologischen und chemischen Zustand der Gewässer Europas bis zum Jahr 2015 herbeiführen. Zur Erreichung der Ziele setzt die WRRL auf integrative Wasserpolitik und die Prinzipien von Governance, wie verstärkte Kooperation, Partizipation und höhere Transparenz. Vor diesem Hintergrund befasst sich vorliegende Forschungsarbeit mit der Frage, ob und inwieweit politischer Wandel in Bezug auf den Koordinations-Prozess zwischen hierarchischen Ebenen und in Bezug auf die Beteiligung nicht-staatlicher Akteure durch die WRRL in Österreich und Bayern ausgelöst wurde. Zur Analyse wurde der Akteurzentrierten Institutionalismus nach Mayntz und Scharpf (1995) angewandt.  Weiter lesen

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Iwona Lamaszewska und Manuel Grohs: Partizipation im Naturschutz - Der Bisamberg als Beispiel
© Lamaszewska

Findet Partizipation in Wiener Naturschutzprojekten statt? Als Untersuchungsgebiet dient der Bisamberg, ein anthropogen geprägtes Natura 2000-Gebiet im Norden Wiens. Nach Braun-Blanquet durchgeführte Vegetationsaufnahmen dienen als punktuelle Illustration der Artenvielfalt und somit des aktuellen Naturschutzwertes. Untersucht und auf Partizipation hin analysiert wurden drei Naturschutzprojekte innerhalb des Untersuchungsgebiets: das Vertragsnaturschutzprogramm Lebensraum Acker, das LIFENatur-Projekt Bisamberg und die Wiener Naturschutzmatrix Netzwerk Natur.  Weiter lesen

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Andreas Zahner: Bürgerbeteiligung und Photovoltaik – Beteiligungsmodelle für die Finanzierung von Photovoltaikanlagen in österreichischen Gemeinden (Master Thesis 2013)

Der Schwerpunkt der Diplomarbeit liegt auf Photovoltaik-Beteiligungsinitiativen in österreichischen Gemeinden. Neben den wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen werden konkrete Projektbeispiele für Beteiligungsmodelle aus ganz Österreich analysiert sowie eine Fallstudie für die Gemeinde Berg in Niederösterreich präsentiert. Weiter lesen

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Rüdiger Maier: Partizipative Kommunikationsformate nationaler Technikakademien im interkulturellen Vergleich. Eine qualitative Untersuchung der Kommunikation in den deutschsprachigen Ländern (D, Ö, CH) am Beispiel von Neuen Technologien

Diese Diplomarbeit macht es sich zur Aufgabe, in einem Vergleich der drei deutschsprachigen Länder Deutschland, Österreich und Schweiz zu untersuchen, inwieweit die jeweilige techno-politische Kultur als Basis für die interaktive und auf Partizipation zielende Kommunikation herangezogen wird. Dafür wurden vier Ebenen untersucht: Politikverständnis, öffentliches Technikverständnis, Partizipationsverständnis und professionelles Selbstverständnis. weiter lesen

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Katharina Hörmann: Partizipation von Kindern und Jugendlichen: Beteiligungsmöglichkeiten in Fremdunterbringungseinrichtungen

Das Thema Partizipation in der Erziehung von Kindern und Jugendlichen hat in den letzten Jahren mehr und mehr an Bedeutung gewonnen und wird vermehrt eingefordert. Kinder werden nicht mehr als „Objekte“ wahrgenommen, sondern als aktiv lernende und handelnde Individuen. Sie werden dazu ermutigt, ihre persönliche Autonomie und ihre Grenzen in Hinblick auf ihr Handeln und ihr Sozialleben, entsprechend selbst wahrzunehmen und zu reflektieren. Im Rahmen der Masterarbeit werden Defizite und Erfolgskriterien der Beteiligung von Jugendlichen in einer Fremdunterbringung aufgezeigt. weiter lesen

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Thomas Amann, Joachim Hackl: Die Siedler von Cagran - Spielerische Methoden in kooperativen Planungsprozessen (Diplomarbeit 2012)

Durch die Anwendung spielerischer Methoden soll eine möglichst breite Öffentlichkeit schon sehr früh in den Planungsprozess einbezogen werden, um so spätere Konflikte zwischen unterschiedlichen Interessen einzelner NutzerInnen vorwegzunehmen. Grundlegend ist die Vermittlung zwischen PlanerInnen und LaiInnen und die Etablierung einer neuen gemeinsamen Darstellungsform, die zur Beteiligung motivieren und aktivieren soll. Um dieses Ziel zu erreichen, wird ein mobiles multimediales Stadtspiel entwickelt und umgesetzt. Die dafür programmierte Software soll die Möglichkeit bieten, spielerisch verschiedene Wunschszenarien für urbane Gemeinschaftsräume zu erarbeiten. Dabei haben SpielerInnen die Möglichkeit, verschiedene Rollen einzunehmen und Einblick in die planerische Praxis zu bekommen. weiter lesen

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Carsten Wachholz: Die Zukunftskonferenz – ein Planungs- und Dialoginstrument als Katalysator für die Ausgestaltung eines zukunftsfähigen Öffentlichen Personen-Nahverkehrs? (Diplomarbeit 2001)
© Wachholz

Anhand der Zukunftskonferenz der Rheinbahn AG zum Nahverkehr in Düsseldorf sollen die Möglichkeiten und Grenzen des eingesetzten Planungs- und Dialoginstrumentes in Form einer summativen Evaluation näher untersucht werden. Bei der Ausgestaltung eines zukunftsfähigen ÖPNVs, der sich v.a. an den heutigen und künftigen Mobilitätsbedürfnissen der Menschen orientieren muss, sind die verschiedenen Blickwinkel von Kunden, Politik und Verkehrsunternehmen zu berücksichtigen. Der sich daraus ergebene Kommunikationsbedarf bei Planungen im ÖPNV wird mit den bisherigen Instrumenten nur unzureichend realisiert. Vor diesem Hintergrund soll die durchgeführte Zukunftskonferenz bezüglich des Konzeptes, der Implementierung und der Wirksamkeit als soziale Interventionsstrategie zur Förderung des ÖPNVs beurteilt werden. Dazu werden sowohl theoretische Kriterien aus der Sozialpsychologie und den Verkehrswissenschaften als eine Befragung zu Einschätzungen von ausgewählten Teilnehmer/innen und des Auftraggebers herangezogen. weiter lesen

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Dagmar Baumgartner: Dialogisch-orientierte Kommunikation und BürgerInnen-Partizipation. Miteinander Denken in der Partizipativen Demokratie (Magisterarbeit 2012)

Diese Magisterarbeit widmet sich dem Begriff des Dialogs und verständigungsorientierter Kommunikation und inwieweit dialogisch-orientierte Kommunikationsmethoden bzw. die Methode des „Miteinander Denkens“ gesellschaftlich wirksam werden, bzw. welche Rolle sie in Gesellschaft und Politik spielen können. Der Stellenwert dialogisch-orientierter Kommunikation im Bereich von Demokratisierungsprozessen bzw. die Fragestellung, ob und wie weit partizipative Demokratie eine sinnvolle Ergänzung zur repräsentativen Demokratie darstellt, steht im Mittelpunkt dieser Arbeit. weiter lesen

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Elmar Luger, Christian Weiskopf: DEMOKRATIE LERNEN: Jugendmitbestimmung in Dornbirn
© Luger, Weisskopf

Eine quantitative Jugendstudie zur Jugendmitbestimmung in Schule und am Wohnort. Die Beteiligung junger Menschen an der Entwicklung der Stadt ist wesentlicher Teil der umfassenden Dornbirner Jugendarbeit. Dieses Bekenntnis zur Partizipation von Jugendlichen an der Stadtentwicklung wurde bereits in der Jugendrahmenplanung zur Weiterentwicklung der verbandlichen und offenen Jugendarbeit im Oktober 1992 festgehalten. Vielfältige Projekte wurden seither umgesetzt. weiter lesen

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Maren Knolle: Einfluss partizipativer Organisationsstrukturen auf die Implementierung von Sozialstandards. Eine empirische Analyse chinesischer Textilfabriken

Arbeitsbedingungen vor allem in asiatischen oder lateinamerikanischen Zulieferbetrieben  westlicher Unternehmen stehen immer wieder in der Kritik von Nichtregierungsorganisationen. Als Reaktion hierauf konzentrieren sich westliche Unternehmen daher zunehmend auf die Durchführung von Trainingsprogrammen für Zulieferbetriebe um deren Umsetzung von Sozialstandards zu verbessern. Die Förderung der Partizipation von ArbeiterInnen an betrieblichen Entscheidungen ist dabei zunehmend ein Aspekt solcher Qualifizierungsmaßnahmen. Diese Entwicklung greift die vorliegende Studie auf, indem der tatsächliche Einfluss einer vom Management initiierten Arbeitnehmerpartizipation auf die Einhaltung von Sozialstandards am Beispiel chinesischer Zulieferer untersucht wird. weiter lesen

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Georg Feiner: Bürgerschaftliches Engagement auf kommunaler Ebene. Eine explorative Untersuchung in Finkenstein am Faaker See / Bekštanj (Diplomarbeit 2012)

In seiner Diplomarbeit geht Georg Feiner der Frage nach, wodurch bürgerschaftliches Engagement auf kommunaler Ebene begünstig bzw. behindert wird. Im untersuchten Feld konnten keine Hinweise auf eine generelle Abnahme einer gemeinwohlorientierten Engagementbereitschaft gefunden werden, jedoch ist eine Verschiebung von klassischem organisationsverankerten Engagement auf punktuelles Engagement zu spezifischen Themen auszumachen. Dieses Engagement hat ein höheres Innovationspotenzial und trägt zur Veränderung bestehender Strukturen bei. Ein Gemeinwesen, das durch geringe soziale Kohäsion und große politische Fragmentierung gekennzeichnet ist, begrenzt bürgerschaftliches Engagement, wenn keine Anreizstrukturen vorhanden sind. weiter lesen

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Heidelinde Grüneis: Instrumentelle und substanzielle Herausforderungen der Stakeholder-Beteiligung in regionalen, transdisziplinären Klimawandelprojekten (Masterarbeit 2012)

Die vielschichtigen und komplexen Auswirkungen des Klimawandels erfordern für die Erarbeitung von nützlichem Wissen und praktikabler Lösungsansätze inter- und transdisziplinäre Forschungszugänge. Die Beteiligung von Stakeholdern ermöglicht dabei eine Berücksichtigung von lokalem Wissen und kann somit die Qualität der Forschungsprozesse und Ergebnisse maßgeblich erhöhen. Neben den Vorteilen, die Partizipation mit sich bringen kann, stellt sich jedoch auch die Frage nach den Herausforderungen. weiter lesen

 

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Franz Tomancok: Das Mediationsverfahren Flughafen Wien. Eine empirische Erhebung zur Nachhaltigkeit der Ergebnisse des Mediationsverfahrens (Masterarbeit 2009)

Die Masterarbeit von Franz Tomancok geht der Frage nach, welche nachhaltigen Ergebnisse im Mediationsverfahren am Flughafen Wien erreicht werden konnte.  Besondere Bedeutung kam dabei dem Dialogforum zu, welches als Instrument zur Kommunikation und Konfliktprävention eingesetzt wurde. Bei der Neuverteilung der Verkehrsströme waren nicht alle Betroffenen rechtzeitig eingebunden mit dem Ergebnis, dass unzufriedene Gruppierungen rechtliche Schritte einleiteten. weiter lesen

Tom Eich: Der Bürgehaushalt: Partizipation in der kommunalen Haushaltspolitik am Beispiel der Städte Freiburg und Köln (Bachelorarbeit, 2011)

Die Anzahl von Bürgerhaushalten in deutschen Großstädten ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Doch handelt es sich hierbei um eine erfolgreiche Partizipation in der kommunalen Haushaltspolitik? Ziel der Arbeit war es, Antworten auf diese Fragestellung mittels eines fallorientierten, qualitativen Vergleichs der Bürgerhaushaltsverfahren der Großstädte Freiburg und Köln zu erarbeiten. weiter lesen

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Liv Pedersen: „Lokal handeln, global wandeln. Durch Partizipation den Wandel gestalten - untersucht am Beispiel der Transition-Town Initiativen Bielefeld und Witzenhausen (Bachelorarbeit, 2010)

„Wir sind in einer Zeit des Wandels (engl.: transition), ein Übergang in ein erdölfreies Zeitalter“, formuliert die Transition-Town Initiative Bielefeld auf ihrer Website. In ihrer Bachelorarbeit untersucht Liv Pedersen diese Initiative sowie die Transition-Town Initiative Witzenhausen hinsichtlich der Annahme, dass nur durch die Einbindung möglichst vieler AkteurInnen und ihren Austausch über Perspektiven und Interessen, einen zufriedenstellenden Konsens über die Zukunft unserer Gesellschaft gefunden werden kann. Liv Pedersen stellt dabei die Frage, inwieweit die Initiativen eine Beteiligung der vielfältigen Öffentlichkeit ermöglichen. weiter lesen

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Niklas Gudowsky: Information und Öffentlichkeitsbeteiligung (Diplomarbeit, 2010)

Die politische Diskussion und Entscheidungsfindung über Vermeidungs- und Anpassungsstrategien zum Klimawandel ist bis heute an der Festlegung genauer Reduktionsziele und deren Durchsetzung gescheitert. In der BürgerInnenkonferenz  „World Wide Views on Global Warming“ wurden BürgerInnen in den politischen Prozess einbezogen. In dieser Arbeit werden die Meinungen aus dem österreichischen WWViews-Prozess mit den Antworten von Laien verglichen, die in einer Straßenbefragung in Wien erhoben wurden. Dieser Vergleich soll zur Klärung der Frage beitragen ob und inwieweit wissenschaftlich fundierte Information zu einer anderen öffentlichen Meinung führt als zum Beispiel die Information durch Massenmedien. weiter lesen

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Sebastian Helgenberger: Evaluation der gesellschaftlichen Auswirkungen von transdisziplinären Forschungskooperationen (Diplomarbeit, 2006)

Transdisziplinäre Forschungskooperationen, verstanden als gemeinschaftliches Problemlösen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft, stellen einen gewinnbringenden Ansatz zur Lösung komplexer, lebensweltlicher Probleme dar. Im Zuge der allgegenwärtigen Debatte um die Wirkungsmessung wurden einige spezielle Evaluationsansätze für transdisziplinäre Programme entwickelt. Mehrheitlich wird dabei der Begriff der Wirkung im Hinblick auf den wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn verstanden. In dieser Arbeit wird demgegenüber die Auffassung vertreten, dass sich transdisziplinäre Programme insbesondere durch ihre gesellschaftlichen Wirkungen auszeichnen. weiter lesen

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Pamela Mühlmann: Zivilgesellschaftliches Engagement in der Landschaft (Dissertation, 2010)

Die Dissertation beschäftigt sich mit zivilgesellschaftlichem Engagement für die Landschaft, welches anhand des Modells der freiwilligen Arbeit in der Landschaftspflege untersucht wird. Dabei handelt es sich um ein Forschungsproblem mit transdisziplinärem Charakter, bei dem Forschungsbedarf sowohl in der Wissenschaft als auch in der Praxis erkannt wurde. weiter lesen

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Christian Fischer: Analyse der partizipativen und kooperativen Prozesse bei der Erstellung des Rahmenkonzeptes für das Biosphärenreservat Schaalsee (Bachelorarbeit, 2008)

Wie verlief der Beteiligungsprozess während der Rahmenkonzepterstellung für das Biosphärenreservat Schaalsee, welche partizipativen Verfahren wurden angewendet und wie wird die Beteiligung aus heutiger Sicht bewertet? weiter lesen

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Stefan Lins: Partizipative Demokratie in Österreich (Diplomarbeit, 2008)

„Politik beschäftigt sich ganz allgemein gesagt mit der Organisation von Gemeinschaft. Freundschaft, Familie, Nachbarschaft, Gemeinde, Bezirk, Land, Staat, Staatengemeinschaft – die moderne Welt erscheint wie eine russische Matrjoschka – in jeder Gemeinschaft steckt eine neue Gemeinschaft. weiter lesen... 

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Barbara Enengel: Partizipative Landschaftssteuerung (Dissertation 2010)

Die Dissertation widmet sich partizipativen Formen der Landschafts-steuerung, in der überregionale, regionale und lokale AkteurInnen gemeinsam Entscheidungen zur Landschaftsentwicklung treffen. Dieses Co-Management verlagert einen Teil des Aufwandes der Entscheidungsfindung von der öffentlichen Hand auf Privatpersonen. weiter lesen... 

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