In den folgenden Prozessen wurde die Methode bzw. Teile davon angewendet:
Bei einer Konsensus-Konferenz erarbeiten ausgewählte heterogen zusammengesetzte BürgerInnengruppen in intensivem Dialog mit ExpertInnen eine Antwort auf eine politisch oder gesellschaftlich kontrovers diskutierte Frage.
Es werden rund 10 bis 30 interessierte BürgerInnen ausgewählt, die in Bezug auf Alter, Geschlecht, Bildungsgrad und Berufsspektrum einen
möglichst repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung darstellen. Sie arbeiten sich mit Hilfe von Hintergrundberichten, Zeitungsartikeln, Stellungnahmen etc. in die Fragestellung ein und treffen sich zwei Mal zu vorbereitenden Sitzungen.
Die Konsensus-Konferenz selbst findet an drei aufeinanderfolgenden Tagen statt. Dabei wird das Thema durch Sachverständige umfassend dargestellt, die TeilnehmerInnen haben die Möglichkeit, die ExpertInnen zu befragen und das Thema zu diskutieren. Schließlich erstellen die BürgerInnen einen schriftlichen Bericht mit ihren im Konsens erzielten Stellungnahmen, Empfehlungen und deren Begründung. Der Bericht wird EntscheidungsträgerInnen präsentiert.
ausgewählte BürgerInnen, ExpertInnen, EntscheidungsträgerInnen aus Politik und Verwaltung
Stufe der Beteiligung:
Konsultation, Mitbestimmung
Dauer der Durchführung:
einige Wochen
Anzahl der Beteiligten:
sowohl für kleine, mittlere als auch große Gruppen geeignet
In den folgenden Prozessen wurde die Methode bzw. Teile davon angewendet: