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„Leben 2014 – Perspektiven der Regionalentwicklung in der Nationalparkregion Hohe Tauern“ wurde als transdisziplinäres Lehrforschungsprojekt im Rahmen des Forschungsprogramms Kulturlandschaftsforschung des Wissenschaftsministeriums entwickelt. Studierende und Lehrende der Universität für Bodenkultur Wien sowie der Universität Salzburg erarbeiteten gemeinsam mit den Nationalparkgemeinden des Oberpinzgaus Strategien für die Zukunft der Region.
Mit „Leben 2014“ sollten neue Kooperationsformen zwischen Wissenschaft und Praxis im Themenfeld Nachhaltige Entwicklung entworfen und erprobt werden. Ziel auf regionaler Ebene war die gemeinsame Erarbeitung von Zukunftsszenarien, die von den BewohnerInnen der Region bewertet und anschließend in konkrete Umsetzungsprojekte übergeführt wurden. Auf universitärer Ebene war die Entwicklung einer neuen Lehr-/Lernkultur im Sinne eines ‚mutual learning’ ein angestrebtes Lernziel.
Am Anfang der Kooperation stand die Leitfrage: „Wie sollen Landschaft, Landnutzung und Gesellschaft in der Nationalparkregion Hohe Tauern in zehn Jahren aussehen?“. Diese Frage wurde im Rahmen eines Themenfindungsprozess mit der Oberpinzgauer Bevölkerung konkretisiert, sechs Arbeitsgruppen bestehend aus Lehrenden, Studierenden und regionalen AkteurInnen wurden gebildet. Die Gruppen entwickelten unterschiedliche Szenarien für mögliche „Zukünfte“ des Oberpinzgaus, die von der Bevölkerung bewertet wurden. Aufbauend auf diese Bewertung entwarfen die Arbeitsgruppen konkrete Umsetzungsprojekte für den Oberpinzgau. Der Regionalverband Oberpinzgau wählte daraus sieben konkrete Projekte für eine Umsetzung in der Region aus. Darüber hinaus konnte den Gemeinden ein umfassendes Konzept für einen funktionierenden Regionalverband sowie für ein Lernnetzwerk für Gemeindebedienstete mitgegeben werden.
Die Ergebnisse des Projekts wurden im Rahmen von zwei Projektbänden und in zahlreichen Beiträgen in Fachjournalen aufbereitet. Intensive Medienarbeit ermöglichte einen breiten Kontakt mit der Bevölkerung über den unmittelbaren Teilnehmerkreis hinaus.
Thomas Schauppenlehner
Institut für Landschaftsentwicklung, Erholungs- und Naturschutzplanung
Universität für Bodenkultur Wien
Peter-Jordan-Straße 82
1190 Wien
T: +43 1 47654-7206
E: thomas.schauppenlehner@boku.ac.at
Weitere Infos:
dyn.boku.ac.at/pinzgau
Pinzgau (Land Salzburg)
Regionalentwicklung
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2002-2005
im Forschungsprogramm Kulturlandschaftsforschung, Kofinanzierung durch die beteiligten Gemeinden und die beiden beteiligten Universitäten.

Bei der Bewertung der Szenarien für den Oberpinzgau
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Die Abschlusspräsentation stieß auf großes Interesse.