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Partizipation & nachhaltige Entwicklung in Europa

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PRAXISBEISPIELE

PRAXISBEISPIELE

Die Praxisdatenbank enthält Praxisbeispiele aus allen Anwendungsfeldern der Partizipation in großer thematischer und geografischer Vielfalt. Sie möchten auch Ihren Beteiligungsprozess hier präsentieren? Schicken Sie den ausgefüllten Fallbeispielraster (Word-Format, 104 KB) an uns zurück

SUCHERGEBNIS

Es wurden [145] Ergebnisse gefunden:

 
Das Land Tirol ist mit dem Projekt der Forderung nach einer aktiven Teilhabe von Menschen mit Behinderung in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, die in der UN-Konvention festgehalten ist, nachgekommen. In Form eines Forumtheaters wurde der Gesetzwerdungsprozess des neuen Behindertenhilfegesetzes aktiv mit über 1500 Tirolerinnen und Tirolern mit Behinderungen, psychischen Erkrankungen und Lernschwierigkeiten gestaltet.
Methode(n):
Aktivierende Befragung, BürgerInnenversammlung, Dynamic Facilitation

Themenbereich(e):
Andere Bereiche

Land/Bundesland:
Tirol



Jane’s Walk greift eine Idee der urbanen Aktivistin und Autorin Jane Jacobs auf: Bürger/innen sollen selbst bei der Gestaltung ihrer Umgebung aktiv werden und an Stadtentwicklungsprozessen teilhaben. Jane’s Walks sind von „einfachen“ Bürger/innen geführte, kostenlose Spaziergänge, die das gemeinsame Erkunden von Stadtteilen fördern. Während traditionelle Touren wie Vorträge sind soll ein Jane’s Walk ein gleichberechtigtes Gespräch im Gehen sein.
Methode(n):
Andere Methoden

Themenbereich(e):
Dorf- und Stadtentwicklung, Verkehr und Mobilität, Wohnen und Wohnumfeldverbesserung

Land/Bundesland:
Wien



Im August 2001 aus einer Anti-Atom-Bewegung (mit dem Schwerpunkt Temelin) entstanden, ist der Energie-Stammtisch eine überparteiliche Plattform, aber auch ganz konkret Impulsgeber für Bewusstseinsbildung und Weiterentwicklung im Bereich Energie und Klimaschutz.
Methode(n):
Workshop

Themenbereich(e):
Regionalentwicklung, Energiewirtschaft, Umweltpolitik allgemein

Land/Bundesland:



Der ideenkanal ist ein mehrfach erprobter Ideenförderprozess für Menschen mit sinnstiftenden Projektideen. Mithilfe moderner Online-Tools und innovativer Veranstaltungsformaten identifiziert und fördert der ideenkanal besonders motivierte Ideengeber, stellt diesen ein hochkarätiges Mentorenteam zur Seite und unterstützt sie dabei, die daraus resultierenden Projekte mittels Crowdfunding zu finanzieren und international bekannt zu machen. Das Hauptaugenmerk liegt auf Vorhaben, die sich in einem frühen Entwicklungsstadium befinden und einen positiven Beitrag zum Gemeinwohl leisten – egal ob in den Bereichen Bildung, Technologie, Umwelt, Kunst und Kultur oder Weiteren.
Methode(n):
Workshop, Open Space, Fish Bowl, Dragon Dreaming, Internet Partizipation, World Cafe, Mediation

Themenbereich(e):
Industrie, Gewerbe, Betrieb, Wohnen und Wohnumfeldverbesserung, Kinder- und Jugendpartizipation, Gemeinwesenarbeit, Dorf- und Stadtentwicklung, Regionalentwicklung, Naturraum, Tourismus/Freizeit, Wasserwirtschaft, Energiewirtschaft, Abfallwirtschaft, Verkehr und Mobilität, Organisationsentwicklung

Land/Bundesland:
OÖ, Tirol, Vorarlberg, St. Gallen, Liechtenstein



Erstmals wurden in Deutschland zu einem Programm eines Ministeriums bundesweit Bürgerräte und ein Online-Dialog durchgeführt. Die Ergebnisse flossen direkt in das Integrierte Umweltprogramm 2030 des deutschen Bundesumweltministeriums (BMUB) ein.
Methode(n):
BürgerInnenversammlung, BürgerInnen-Rat, Dynamic Facilitation, Internet-Partizipation, Workshop, World Cafe

Themenbereich(e):
Kinder- und Jugendpartizipation, Dorf- und Stadtentwicklung

Land/Bundesland:
Deutschland



Die Stadt Korneuburg setzt auf eine intensive Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit den BürgerInnen. In der Korneuburger Charta für BürgerInnenbeteiligung sind Wertehaltungen und Regelungen für diese Partnerschaft festgeschrieben, top down Ansätze sind darin ebenso berücksichtigt wie bottom up Prozesse. Die Meinung der BürgerInnen zählt in Korneuburg nicht nur bei konkreten Umsetzung von Vorhaben (projektbezogene Partizipation), sondern ist auch auf strategischer Ebene (kontinuierliche Zusammenarbeit) fixer Bestandteil des stadtpolitischen Alltags.
Methode(n):
Andere Methoden

Themenbereich(e):
Dorf- und Stadtentwicklung, Regionalentwicklung

Land/Bundesland:



Im September 2016 sind nach drei Jahren Planungs- und Bauphase die drei Pflichtschulen Volksschule Donawitz, Neue Mittelschule Pestalozzi und Polytechnikum Göss in das denkmalgeschützte Gebäude der ehemaligen Pestalozzi-Hauptschule gemeinsam eingezogen. Angesichts sinkender Bevölkerungszahlen und schwindenden politischen Einflusses erkannte die Stadtregierung von Leoben, dass die Generalsanierung einer ehemaligen Hauptschule und die ökonomisch nötige Zusammenführung mit einer Polytechnischen Schule Leoben und einer Volkschule stadtteil- wie bildungspolitischen Zündstoff bergen. Mit der Beauftragung eines partizipativen Planungsformats (ideenwerkstatt) mit entsprechender Expertise (schulRAUMkultur) ist es gelungen, den drei Schulen auf Augenhöhe zu begegnen. Aus einer denkmalgeschützten Schulkaserne ist somit ein „guter Ort“ mit Lebensqualität entstanden, der als Leuchtturm über den Stadtteil hinaus wirkt.
Methode(n):
Andere Methoden

Themenbereich(e):
Dorf- und Stadtentwicklung, Kinder- und Jugendpartizipation

Land/Bundesland:
Steiermark



Für die Gemeinde Ettelbrück, eine Gemeinde in Luxemburg mit über 8.000 EinwohnerInnen, wurde ein Mobilitätskonzept für eine nachhaltige und zukunftsfähige Mobilität erarbeitet. Die Maßnahmen sollten insbesondere eine Verkehrsberuhigung im Stadtzentrum herbeiführen und das Citybus-Netz verbessern. Die Bevölkerung wurde von der Analyse der Ausgangslage bis zur Maßnahmenerstellung und Diskussion mit den EntscheidungsträgerInnen eingebunden.
Methode(n):
Runder Tisch, BürgerInnenversammlung, Workshop

Themenbereich(e):
Verkehr und Mobilität

Land/Bundesland:
Luxemburg



Für die Marktgemeinde Lauterach mit ca. 10.000 EinwohnerInnen wurde ein Mobilitätskonzept für eine nachhaltige und zukunftsfähige Mobilität vertiefend zum bestehenden regionalen Entwicklungskonzept (REK) erstellt.
Die aktuellen Probleme und Herausforderungen zum nichtmotorisierten Verkehr (wenig Raum für FußgängerInnen und RadfahrerInnen), zum motorisierten Individualverkehr (Lauterach als Durchzugsort, Pkw-Nutzung für kurze Wege, Schleichverkehr), zum Schwerverkehr (stark belastend auf der Hauptstraße), zum Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sowie zur Gestaltung öffentlicher Bereiche wurden im Konzept bearbeitet.
Methode(n):
Workshop, Internet-Partizipation

Themenbereich(e):
Verkehr und Mobilität

Land/Bundesland:
Vorarlberg



Lech ist ein Hochleistungstourismus-Ort. Vieles wurde dem wachsenden Tourismus untergeordnet; musste wahrscheinlich auch untergeordnet werden, um eine Weltmarke zu werden. Dabei dürfen jedoch die Menschen und die Umwelt in Lech „nicht auf der Strecke bleiben“.
Methode(n):
Andere Methoden, Workshop, Zukunftswerkstatt, BürgerInnenversammlung, World Cafe

Themenbereich(e):
Dorf- und Stadtentwicklung, Tourismus/Freizeit, Naturraum, Verkehr und Mobilität, Wohnen und Wohnumfeldverbesserung, Andere Bereiche

Land/Bundesland:
Vorarlberg