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Partizipation & nachhaltige Entwicklung in Europa

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PRAXISBEISPIELE

PRAXISBEISPIELE

Die Praxisdatenbank enthält Praxisbeispiele aus allen Anwendungsfeldern der Partizipation in großer thematischer und geografischer Vielfalt. Sie möchten auch Ihren Beteiligungsprozess hier präsentieren? Schicken Sie den ausgefüllten Fallbeispielraster (Word-Format, 104 KB) an uns zurück

SUCHERGEBNIS

Es wurden [141] Ergebnisse gefunden:

 
Erstmals wurden in Deutschland zu einem Programm eines Ministeriums bundesweit Bürgerräte und ein Online-Dialog durchgeführt. Die Ergebnisse flossen direkt in das Integrierte Umweltprogramm 2030 des deutschen Bundesumweltministeriums (BMUB) ein.
Methode(n):
BürgerInnenversammlung, BürgerInnen-Rat, Dynamic Facilitation, Internet-Partizipation, Workshop, World Cafe

Themenbereich(e):
Kinder- und Jugendpartizipation, Dorf- und Stadtentwicklung

Land/Bundesland:
Deutschland



Die Stadt Korneuburg setzt auf eine intensive Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit den BürgerInnen. In der Korneuburger Charta für BürgerInnenbeteiligung sind Wertehaltungen und Regelungen für diese Partnerschaft festgeschrieben, top down Ansätze sind darin ebenso berücksichtigt wie bottom up Prozesse. Die Meinung der BürgerInnen zählt in Korneuburg nicht nur bei konkreten Umsetzung von Vorhaben (projektbezogene Partizipation), sondern ist auch auf strategischer Ebene (kontinuierliche Zusammenarbeit) fixer Bestandteil des stadtpolitischen Alltags.
Methode(n):
Andere Methoden

Themenbereich(e):
Dorf- und Stadtentwicklung, Regionalentwicklung

Land/Bundesland:



Im September 2016 sind nach drei Jahren Planungs- und Bauphase die drei Pflichtschulen Volksschule Donawitz, Neue Mittelschule Pestalozzi und Polytechnikum Göss in das denkmalgeschützte Gebäude der ehemaligen Pestalozzi-Hauptschule gemeinsam eingezogen. Angesichts sinkender Bevölkerungszahlen und schwindenden politischen Einflusses erkannte die Stadtregierung von Leoben, dass die Generalsanierung einer ehemaligen Hauptschule und die ökonomisch nötige Zusammenführung mit einer Polytechnischen Schule Leoben und einer Volkschule stadtteil- wie bildungspolitischen Zündstoff bergen. Mit der Beauftragung eines partizipativen Planungsformats (ideenwerkstatt) mit entsprechender Expertise (schulRAUMkultur) ist es gelungen, den drei Schulen auf Augenhöhe zu begegnen. Aus einer denkmalgeschützten Schulkaserne ist somit ein „guter Ort“ mit Lebensqualität entstanden, der als Leuchtturm über den Stadtteil hinaus wirkt.
Methode(n):
Andere Methoden

Themenbereich(e):
Dorf- und Stadtentwicklung, Kinder- und Jugendpartizipation

Land/Bundesland:
Steiermark



Für die Gemeinde Ettelbrück, eine Gemeinde in Luxemburg mit über 8.000 EinwohnerInnen, wurde ein Mobilitätskonzept für eine nachhaltige und zukunftsfähige Mobilität erarbeitet. Die Maßnahmen sollten insbesondere eine Verkehrsberuhigung im Stadtzentrum herbeiführen und das Citybus-Netz verbessern. Die Bevölkerung wurde von der Analyse der Ausgangslage bis zur Maßnahmenerstellung und Diskussion mit den EntscheidungsträgerInnen eingebunden.
Methode(n):
Runder Tisch, BürgerInnenversammlung, Workshop

Themenbereich(e):
Verkehr und Mobilität

Land/Bundesland:



Für die Marktgemeinde Lauterach mit ca. 10.000 EinwohnerInnen wurde ein Mobilitätskonzept für eine nachhaltige und zukunftsfähige Mobilität vertiefend zum bestehenden regionalen Entwicklungskonzept (REK) erstellt.
Die aktuellen Probleme und Herausforderungen zum nichtmotorisierten Verkehr (wenig Raum für FußgängerInnen und RadfahrerInnen), zum motorisierten Individualverkehr (Lauterach als Durchzugsort, Pkw-Nutzung für kurze Wege, Schleichverkehr), zum Schwerverkehr (stark belastend auf der Hauptstraße), zum Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sowie zur Gestaltung öffentlicher Bereiche wurden im Konzept bearbeitet.
Methode(n):
Workshop, Internet-Partizipation

Themenbereich(e):
Verkehr und Mobilität

Land/Bundesland:
Vorarlberg



Lech ist ein Hochleistungstourismus-Ort. Vieles wurde dem wachsenden Tourismus untergeordnet; musste wahrscheinlich auch untergeordnet werden, um eine Weltmarke zu werden. Dabei dürfen jedoch die Menschen und die Umwelt in Lech „nicht auf der Strecke bleiben“.
Methode(n):
Andere Methoden, Workshop, Zukunftswerkstatt, BürgerInnenversammlung, World Cafe

Themenbereich(e):
Dorf- und Stadtentwicklung, Tourismus/Freizeit, Naturraum, Verkehr und Mobilität, Wohnen und Wohnumfeldverbesserung, Andere Bereiche

Land/Bundesland:
Vorarlberg



Die „Leitlinien für die BürgerInnenbeteiligung bei Vorhaben der Stadt Graz“ wurden in einem Beteiligungsprozess 2013 bis 2014 gemeinsam von BürgerInnen, Verwaltung und Politik erarbeitet. Kernelemente der Leitlinien sind (1) die Vorhabenliste (http://www.graz.at/vorhabenliste) zur möglichst frühzeitigen Information über wichtige/große Vorhaben der Stadt, (2) eine Definition von Schritten in der Vorbereitung von BürgerInnenbeteiligungsangeboten, die durch Verwaltung und Politik verbindlich gesetzt werden müssen und (3) die Möglichkeit der „formalen Anregung von BürgerInnenbeteiligung“.
Die Leitlinien wurden vom Gemeinderat der Stadt Graz beschlossen. Seit Jänner 2015 werden die Leitlinien in der Praxis erprobt.
Methode(n):
Workshop

Themenbereich(e):
Andere Bereiche

Land/Bundesland:
Steiermark



Aus aktuellem Anlass beauftragte die Vorarlberger Landesregierung im Juni 2015 das Büro für Zukunftsfragen einen landesweiten Bürgerratsprozess zum Thema Asyl- und Flüchtlingswesen in Vorarlberg durchzuführen. 23 Personen, nach dem Zufallsprinzip aus dem Melderegister ausgewählt, folgten der Einladung zum landesweiten Bürgerrat. Diskutiert wurden an eineinhalb Tagen die Fragen: „Was brauchen wir, um gut mit der Entwicklung im Asyl- und Flüchtlingswesen umzugehen?“ und: „Was können wir von den Asylwerbern in dieser Hinsicht erwarten?“.
Methode(n):
World Cafe, BürgerInnen-Rat, Dynamic Facilitation

Themenbereich(e):
Andere Bereiche

Land/Bundesland:
Vorarlberg



VinziRast-mittendrin ist ein Pilotprojekt im Bereich gemeinschaftlichen Wohnens, das von Studierenden der Universitäten in Wien initiiert und von der Vinzenzgemeinschaft St. Stephan und dem Architekturbüro gaupenraub+/- gemeinsam umgesetzt wurde. In einem umgebauten und erweiterten Biedermeierhaus im 9. Bezirk leben erstmals junge Menschen, Studierende der Universitäten in Wien, zusammen mit obdachlosen Menschen, arbeiten zusammen und lernen voneinander. Vinzirast-mittendrin ist getragen von der Überzeugung, dass ein solches Leben in Gemeinschaft gebrochene Menschen aufrichten und psychische Verletzungen heilen kann. Ehrenamtliche MitarbeiterInnen begleiten das Projekt und bringen sich in die Gemeinschaft ein.
Methode(n):
Andere Methoden

Themenbereich(e):
Dorf- und Stadtentwicklung

Land/Bundesland:
Wien



Anlass desBürgerInnenrates war, dass das österreichische Programm zur Entwicklung des Ländlichen Raumes (ELER) für die neue EU-Förderperiode 2014-2020 überarbeitet wurde. Dazu wurde ein breiter Partizipationsprozess gestartet, um einerseits das Wissen und die Sichtweisen verschiedener Interessengruppen aus der Landwirtschaft, dem Umweltschutz und aus der Bevölkerung im ländlichen Raum einfließen zu lassen.
Methode(n):
BürgerInnen-Rat

Themenbereich(e):
Andere Bereiche

Land/Bundesland:
Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Kärnten, Steiermark, Burgenland, OÖ, NÖ, Wien