An einem Runden Tisch diskutieren VertreterInnen der von einem Vorhaben betroffenen Interessengruppen gleichberechtigt ein Sachproblem und versuchen, eine gemeinsame Lösung zu finden.
Geeignet
- zur Klärung kontrovers diskutierter Fragen mit unterschiedlichen InteressenvertreterInnen, wenn sich bereits Konflikte abzeichnen
Ablauf
Runde Tische haben keinen standardisierten Verfahrensablauf. Wichtig für einen erfolgreichen Verlauf sind neutrale ModeratorInnen, die Protokollierung der Diskussion und die Vertretung jeder Gruppe durch die gleiche Anzahl stimmberechtigter Personen unabhängig von ihrer (faktischen/ politischen) Stärke.
TeilnehmerInnen
VertreterInnen von Interessengruppen, ExpertInnen, VertreterInnen von Politik und Verwaltung
Zu beachten ist:
- Damit ein Runder Tisch Sinn macht und Verbindlichkeit gegeben ist, sollten alle für die Themenstellung relevanten Akteursgruppen vertreten sein.
- Die Methode Runder Tisch kann durchaus für kontrovers diskutierte Fragen eingesetzt werden, sie eignet sich allerdings nicht für festgefahrene Konflikte. Besser bewährt hat sich in diesen Fällen die Mediation.