Eine Strategische Umweltprüfung (SUP) am runden Tisch ist eine Sonderform der >>SUP, bei der ein Plan oder Programm (z. B. Verkehrskonzept, Abfallwirtschaftsplan etc.) unter aktiver Beteiligung der betroffenen Interessengruppen sowie von VertreterInnen der Verwaltung und externen ExpertInnen gemeinsam erarbeitet wird. Es geht dabei nicht um Einzelprojekte, sondern um die Klärung strategischer Grundsatzfragen unter Beteiligung der Öffentlichkeit.
Geeignet
- für die Erarbeitung umweltgerechter Pläne und Programme
Ablauf
- Festlegen der Ziele des Plans oder Programms sowie der Umweltziele, die dabei berücksichtigt werden sollen
- Festlegen des Untersuchungsrahmens
- Beschreibung der aktuellen Situation im Planungsgebiet, Trendsfortschreibung
- Entwicklung von Alternativen, um die definierten Ziele zu erreichen
- Analyse und Bewertung der unterschiedlichen Alternativen hinsichtlich ihrer Umweltauswirkungen
- Erstellung eines Umweltberichts, in dem die Ergebnisse dokumentiert werden
- Berücksichtigung der Ergebnisse bei der Entscheidungsfindung
- Bekanntgabe und Begründung der Entscheidung („SUP-Erklärung“)
- Monitoring
TeilnehmerInnen
InteressenvertreterInnen, ExpertInnen, VertreterInnen von Politik und Verwaltung
Zu beachten ist:
- Eine SUP an sich ist im strengen Sinne kein Beteiligungsverfahren. Ein zentraler Aspekt jeder SUP ist aber die Beteiligung der Öffentlichkeit. Besonders die SUP am runden Tisch enthält viele partizipative Elemente, weshalb sie hier als Beteiligungsverfahren geführt wird.
Stufe der Beteiligung:
Mitbestimmung
Dauer der Durchführung:
mehrere Monate
Anzahl der Beteiligten:
für Gruppen bis etwa 30 Personen geeignet