Eine Strategische Umweltprüfung (SUP) am runden Tisch ist eine Sonderform der >>SUP, bei der ein Plan oder Programm (z. B. Verkehrskonzept, Abfallwirtschaftsplan etc.) unter aktiver Beteiligung der betroffenen Interessengruppen sowie von VertreterInnen der Verwaltung und externen ExpertInnen gemeinsam erarbeitet wird. Es geht dabei nicht um Einzelprojekte, sondern um die Klärung strategischer Grundsatzfragen unter Beteiligung der Öffentlichkeit.
Geeignet
für die Erarbeitung umweltgerechter Pläne und Programme
Ablauf
Festlegen der Ziele des Plans oder Programms sowie der Umweltziele, die dabei berücksichtigt werden sollen
Festlegen des Untersuchungsrahmens
Beschreibung der aktuellen Situation im Planungsgebiet, Trendsfortschreibung
Entwicklung von Alternativen, um die definierten Ziele zu erreichen
Analyse und Bewertung der unterschiedlichen Alternativen hinsichtlich ihrer Umweltauswirkungen
Erstellung eines Umweltberichts, in dem die Ergebnisse dokumentiert werden
Berücksichtigung der Ergebnisse bei der Entscheidungsfindung
Bekanntgabe und Begründung der Entscheidung („SUP-Erklärung“)
Monitoring
TeilnehmerInnen
InteressenvertreterInnen, ExpertInnen, VertreterInnen von Politik und Verwaltung
Zu beachten ist:
Eine SUP an sich ist im strengen Sinne kein Beteiligungsverfahren. Ein zentraler Aspekt jeder SUP ist aber die Beteiligung der Öffentlichkeit. Besonders die SUP am runden Tisch enthält viele partizipative Elemente, weshalb sie hier als Beteiligungsverfahren geführt wird.