
Die Herausforderungen für die Gemeinden und Regionen sind geprägt durch große finanzielle Anforderungen (steigende Kosten schränken die frei verfügbaren Finanzmittel stark ein) sowie einen tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel und): Demografischer Wandel, Migration und Integration, Veränderung in der Wirtschaftsstruktur, Schwund der Nahversorgung. Als Ausgleich zur Globalisierung und Urbanisierung geht es bei „Zämma“ um die Stärkung lokaler und regionaler Gegebenheiten, d.h. Ressourcenorientiert statt Defizitorientiert und so die vorhandenen Stärken sichtbar machen und auszubauen.
‚Zämma leaba’ ist fokussiert auf das Miteinander (Stärkung des Sozialkapitals) innerhalb einer Gemeinde. Im Zuge des Projekts wird ein Bewusstseinsbildungsprozess in der Gemeinde initiiert, mit dem Ziel, die wichtige Bedeutung des sozialen Kapitals innerhalb einer Gemeinde aufzuzeigen. Ein aktives Zusammenleben und ein lebendiger Lebensraum haben positive Auswirkungen auf die Gesundheit, die lokale Wertschöpfung (Nahversorgung), steigern die Innovationsfähigkeit und bringen individuellen Nutzen für jede/n.
Entscheidet sich eine Gemeinde oder lokale Gemeinschaft am Prozess „Zämma“ teilzunehmen und unter der Einbeziehung der Bevölkerung einen längerfristigen Beteiligungsprozess zu starten, übernimmt das Büro für Zukunftsfragen die Prozessbegleitung und fungiert als Impulsgeber im Hintergrund. Ein kommunales Kernteam übernimmt die Strategieentwicklung, Koordination und Vernetzung sowie Unterstützung und Förderung von engagierten Personen und Gruppen in der Gemeinde. Im Rahmen des Projekts werden unterschiedliche Maßnahmen umgesetzt, die an die örtlichen Gegebenheiten angepasst sind. Kooperation, Partizipation und Selbstorganisation sind wichtige Prinzipien, die die Umsetzung bestimmen.
Im Frühsommer 2007 begann die zweite Phase des Prozesses: Erfolgreich umgesetzte Projektideen wurden in sieben regionalen Zukunftsforen steiermarkweit präsentiert. Die präsentierten Initiativen sollten die große Bandbreite an Möglichkeiten aufzeigen; sie erweckten großes Interesse und sollen künftig Ausgangspunkt für Nachahmung im Sinne von best-practice sein.
Kriemhild Büchel-Kapeller
Büro für Zukunftsfragen
Jahnstraße 13-15
6900 Bregenz
T: 05574/511-20615
E: kriemhild.buechel-kapeller@vorarlberg.at

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Andere: Sozialkapital, Nahversorgung
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1 - 2 Jahre
Unkostenbeitrag der Gemeinde ca. 1.500 bis 2.500 Euro; die Kosten für die Prozessbegleitung (Moderation) trägt das Land Vorarlberg (Büro für Zukunftsfragen); die Kosten für die Umsetzungsprojekte die Gemeinde, wobei je nach Thema wiederum um eine Förderung bei anderen Stellen angesucht werden kann.

