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Partizipation & nachhaltige Entwicklung in Europa

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Michael Zinner: Schulen bilden
© Philipp Steiner

Gibt es andere Zugänge zum Thema partizipativer Schulraumplanung als postmodern-pluralistische oder modern-leistungsbezogene?

Ein postmodern pluralistischer Zugang zur Partizipation versteckt den impliziten Wunsch, die Welt
gleich(berechtigt) zu machen. Ein modern-leistungsbezogener Zugang verlangt, dass Partizipation handfeste Zahlen liefern muss, um sich am Parkett der Interessen zwischen hoheitlicher Budgetmacht und planerische Gestaltungshoheit zurechtzufinden.

Wie immer man es dreht und wendet, Fragen von Macht und Kontrolle bedrohen laut Michael Zinner Projekte der Mitbestimmung.

Diese Dissertation unternimmt den Versuch, Partizipation über ein entwicklungsbezogenes Verständnis und bezogen auf das konkrete Anwendungsfeld "Schulraumplanung" zu argumentieren und zu verstehen. Als referentielle Eckpunkte dieses Unterfangens werden die aus der Ökonomie kommenden Autoren Otto Scharmer, Frederic Laloux und Jim Rough und die Entwicklungspsychologie von Jane Loevinger und Robert Kegan herangezogen.

Das Ergebnis ist ein Buch als "offenes Kunstwerk" (Umberto Eco), das Gäste und Leserinnen einlädt, es mit eigenem "Sinn" (Richtung) zu rezipieren.

Das Buch hat zwei hölzerne Seiten, die je sieben Zentimeter dick sind. Aufgeklappt zeigt sich das Holzbuch mit dem Titel „Schulen bilden“ wie eine Intarsie, in der fünf Bücher, sieben Tafeln und ein Begleitheft eingebettet sind. Das Begleitheft „Schulen bilden“ enthält Abstracts und Verzeichnisse. Die sieben Tafeln bereiten die Theoretiker sowie die Anwendungsfelder Schule und Architektur sowie Partizipationsprozesse grafisch auf. Die theoretischen Überlegungen sind im Buch „Chorales Gestalten“ enthalten.

Zusätzliche Elemente der Dissertation bilden folgende Dokumente:

  •  „Eigenleben“- hält biografische Notizen des Autors aus dem Raumerleben seiner Kind- und Schulzeit fest.
  • „Im Austausch“ - dokumentiert eine Auswahl an Gesprächen und Korrespondenzen.
  • „Bildwelten“ - analysiert Schulen gewissermaßen stumm in einer Sammlung visueller Fundstücke, Fotografien.
  • „Tonspuren“ - hingegen halten akustische Ausschnitte aus täglichen schulischen Geräuschkulissen bereit.

Weitere Informationen und Downloads sind online auf Michael Zinners Seite verfügbar.