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Partizipation & nachhaltige Entwicklung in Europa

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Heidelinde Grüneis: Instrumentelle und substanzielle Herausforderungen der Stakeholder-Beteiligung in regionalen, transdisziplinären Klimawandelprojekten.

Die vielschichtigen und komplexen Auswirkungen des Klimawandels erfordern für die Erarbeitung von nützlichem Wissen und praktikabler Lösungsansätze inter- und transdisziplinäre Forschungszugänge. Die Beteiligung von Stakeholdern ermöglicht dabei eine Berücksichtigung von lokalem Wissen und kann somit die Qualität der Forschungsprozesse und Ergebnisse maßgeblich erhöhen. Neben den Vorteilen, die Partizipation mit sich bringen kann, stellt sich jedoch auch die Frage nach den Herausforderungen. Die vorliegende Arbeit geht dieser Frage auf instrumenteller und substanzieller Dimension nach und begleitet dazu das wissenschaftliche Projekt „KlimaNetz“.
In KlimaNetz werden auf regionaler Ebene in zwei österreichischen Gemeinden Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel im Bereich von Human- und Sozialkapital partizipativ erarbeitet. Anhand von zehn Kriterien der „guten“ Beteiligung, die vorwiegend auf Basis einer Literaturrecherche erarbeitet wurden, werden die Beteiligungsprozesse in KlimaNetz untersucht und daraus allgemein anwendbare Herausforderungen der Stakeholder-Beteiligung in regionalen, transdisziplinären Klimawandelprojekten abgeleitet. Dabei zeigt sich, dass eine unausgewogene Stakeholderselektion, knappe Projektbudgets, fehlende Motivation der Stakeholder, sowie die Tatsache, dass sich Menschen vom Klimawandel oft nicht betroffen fühlen, besondere Hürden der Stakeholderbeteiligung und des partizipativen Designs darstellen.

Masterarbeit von Heidelinde Grüneis (PDF, 682 KB)