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Partizipation & nachhaltige Entwicklung in Europa

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KOOPERATIVE ENERGIEWENDE

"Die Energiewende in Deutschland ist eine Chance, kein Selbstläufer. Sie bietet lokalen Akteuren neuartige Gestaltungsspielräume, um die regionale Wirtschaft und den Umweltschutz gleichermaßen zu stärken. Diese Gestaltungsspielräume sollten auch für eine Demokratisierung der Energieversorgung genutzt werden."

 

Beate Fischer, IdE Institut dezentrale Energietechnologien


"Mit klimaaktiv wurde eine wirkungsvolle Initiative ins Leben gerufen, die die wichtigsten Multiplikatoren für den sparsamen Einsatz von Energie und für erneuerbare Energieträger ins Boot holt. Gemeinsam mit ihnen zeigen wir, wir Klimaschutz konkret funktioniert. klimaaktiv ist ein neues Instrument der politischen Steuerung und eine innovative Form der Governance mit hohem Grad an Beteiligunge."

 

Martina Schuster, Leiterin der Abteilung Umweltökonomie und Energie, BMLFUW


"Gegenteilig zu der sonst vorherrschenden Vorgehensweise eines Top-Down Förderansatzes, bei dem die ausschreibende Stelle fallweise auch sehr klar definierte Technologieansätze vorgibt, wird mit den Klima- und Energiemodellregionen ein anderer Ansatz verfolgt: Bottom-Up – die Regionen entwickeln selbst ihren eigenen Weg Richtung Senkung des Energieverbrauchs und Steigerung des Einsatz von erneuerbarer Energie. Vorteile dieses Ansatzes sind die höhere Identifikation der Bevölkerung durch die hohe Partizipation, sowie die Möglichkeit der Fokussierung auf die Stärken der Region bezüglich der thematischen Ausrichtung. Als wichtiger Nebeneffekt steigt die Wertschöpfung in der Region, es werden neue Arbeitsplätze geschaffen und die Regionen mit neuem Leben erfüllt."

 

Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds


"Partizipation droht im Rahmen der Energiewende auf finanzielle Beteiligung reduziert zu werden, um die Akzeptanz bei Bürgerinnen und Bürgern zu erhöhen. Akzeptanzerhöhung ist aber nur eine Wirkung gelungener Partizipation unter vielen, wie beispielsweise qualitativ gute Planungs- und Umsetzungsergebnisse oder eine gestärkte Vertrauensbasis für weitere Projekte. Diese Wirkungen führen zu anderen Formen von Gestaltungskultur – und nicht nur bei der Energiewende."

 

Sabine Säck-da-Silva, deENet Kompetenznetzwerk dezentrale Energietechnologien


Film

>> "Der Wind des Wandels" (Windpark Wolfhagen)