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Partizipation & nachhaltige Entwicklung in Europa

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PRAXISBEISPIELE

PRAXISBEISPIELE

Die Praxisdatenbank enthält Praxisbeispiele aus allen Anwendungsfeldern der Partizipation in großer thematischer und geografischer Vielfalt. Sie möchten auch Ihren Beteiligungsprozess hier präsentieren? Schicken Sie den ausgefüllten Fallbeispielraster (Word-Format, 104 KB) an uns zurück

SUCHERGEBNIS

Es wurden [165] Ergebnisse gefunden:

 
Das Projekt Umweltcoach ist ein partizipatives Freiwilligenprojekt des Bereichs Hilfe in Not der Caritas Wien, das Menschen unterschiedlichster Herkunft, Altersgruppen und Hintergründe mit dem Ziel zusammenbringt, den Alltag umweltbewusster und langfristig nachhaltiger zu gestalten. Engagierte Freiwillige, die sich für die Themen Umwelt und Nachhaltigkeit besonders interessieren und einsetzen, erarbeiten gemeinsam mit KlientInnen (BewohnerInnen und NutzerInnen unserer Angebote) konkrete und leicht umsetzbare Maßnahmen. Nicht die Not und Problemlagen der KlientInnen stehen bei dieser Begegnung im Zentrum, sondern die Zusammenarbeit auf Augenhöhe, eine Steigerung des Selbstwerts und der Ausbau der Kompetenzen aller Beteiligten in Zusammenhang mit Umwelt und Nachhaltigkeit.
Methode(n):
Andere Methoden, Workshop

Themenbereich(e):
Andere Bereiche, Umweltpolitik allgemein

Land/Bundesland:
Wien,



Der Verein und die Webseite „Nachhaltig in Graz“ www.nachhaltig-in-graz.at verfolgen das Ziel, es allen Menschen, die in Graz nachhaltig(er) leben wollen, so leicht als möglich zu machen, zu den dafür nötigen Informationen zu kommen. Einerseits werden Grazer Geschäfte mit nachhaltigen, verpackungsarmen Waren, andererseits auch regionale Läden, die reparieren, upcyclen und wiederverwenden, vorgestellt. Auch Initiativen für ein nachhaltigeres Leben mit einem sozialen Gesicht werden präsentiert. Wer in Graz nachhaltig leben will, soll nicht lange suchen müssen. Und so mancher wird mit der Website erst zu einer umweltbewussten Lebensweise angeregt. Jeder auch noch so kleine Schritt zählt! 2018 wurde die Website für den Umweltpreis der ÖGUT in der Kategorie „Zivilgesellschaftliches Engagement“ nominiert.
Methode(n):
Andere Methoden

Themenbereich(e):
Andere Bereiche

Land/Bundesland:
Steiermark



Der Wiener Abfallwirtschaftsplan und das Abfallvermeidungsprogramm (Planungsperiode 2019-2024) wurden mit einer SUP (Strategische Umweltprüfung) am Runden Tisch erstellt. Mit dieser partizipativen SUP konnten Umweltauswirkungen von abfallwirtschaftlichen Maßnahmen frühzeitig im Planungsstadium evaluiert und bewertet werden. Dabei wurden Umweltaspekte gleichrangig wie soziale und wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt. Es wurden die besten Lösungen (~150 Maßnahmen) für eine nachhaltige Wiener Abfallwirtschaft herausgefiltert. Die SUP ist ein etablierter Prozess, in diesem Fall auf den Bereich Abfallwirtschaft angewendet. Eine Besonderheit war die breite Beteiligung und enge Kooperation zwischen den wesentlichen AkteurInnen der Wiener Abfallwirtschaft, externen ExpertInnen, Umweltorganisationen und der breiten Öffentlichkeit. 2018 war der Prozess für den Umweltpreis der ÖGUT in der Kategorie „Partizipation“ nominiert.
Methode(n):
Workshop, Runder Tisch, Fokusgruppe

Themenbereich(e):
Abfallwirtschaft

Land/Bundesland:
Wien



Gemeinsam mit der breiten Bevölkerung, EigentümerInnen, Unternehmen und interessierten AkteurInnen wurde in der vom „Donut-Effekt“ betroffenen Gemeinde Trofaiach eine Vision zur Innenstadtbelebung entwickelt, die seitdem mithilfe eines eigens installierten sogenannten „Innenstadtkümmerers“ sukzessive umgesetzt wird. Die Maßnahmen reichen dabei von ersten kleinen Schritten wie Stadtmobiliar, Veranstaltungen, dem Trofaiach-Tandler, dem Kümmererbüro und der laufenden Aktivierung von Leerständen bis zu langfristigeren Maßnahmen wie einem Masterplan für den öffentlichen Raum. 2018 hat wurde das Projekt mit dem Umweltpreis der ÖGUT in der Kategorie „Partizipation“ ausgezeichnet.
Methode(n):
BürgerInnenversammlung, Workshop

Themenbereich(e):
Wohnen und Wohnumfeldverbesserung, Dorf- und Stadtentwicklung, Regionalentwicklung, Verkehr und Mobilität

Land/Bundesland:
Steiermark



In dem landesweiten Bürgerratsprozess möchte die Vorarlberger Landesregierung gemeinsam mit der Bevölkerung klären, welche Grundsätze und Schwerpunkte in das Mobilitätskonzept Vorarlberg (MKV) einfließen sollten. Die Fragestellung für den Konsultationsprozess lautete: Wie können wir zu einer positiven Entwicklung von Mobilität und Verkehr in Vorarlberg beitragen? Was brauchen wir dafür und welchen Entwicklungen wollen wir entgegenwirken, um für künftige Generationen weiterhin eine hohe Lebensqualität zu gewährleisten? Landesweit in Vorarlberg konnten sich BürgerInnen durch verschiedene Formate (BürgerInnenrat, Bürgercafé, Online Konsultation) mit dieser Fragestellung auseinandersetzen und ihre Sichtweisen und Ideen dazu einbringen. Ziel des Bürgerratsprozesses war es, gemeinsam mit der Bevölkerung Grundsätze und Schwerpunkte für Mobilität und Verkehr in Vorarlberg für die nächsten zehn bis 15 Jahre zu erarbeiten.
Methode(n):
Internet-Partizipation, BürgerInnenversammlung, World Cafe, BürgerInnen-Rat

Themenbereich(e):
Regionalentwicklung, Verkehr und Mobilität

Land/Bundesland:
Vorarlberg



Die CIPRA macht mit alpMonitor frühzeitig auf Veränderungen in den Alpen und daraus entstehende Chancen und Herausforderungen aufmerksam im Wissen: Wer gut informiert ist, kann besser entscheiden. Die Arbeit von CIPRA auf diesem Weg beruht dabei auf den Leitmotiven der Genügsamkeit, der Solidarität und auf der Forderung nach partizipativen Entscheidungsprozessen. Ein gutes Leben in den Alpen zu erhalten und auch künftigen Generationen zu ermöglichen, ist das oberste Ziel. alpMonitor vermittelt dieses Ziel und mögliche Wege dorthin in einer Themenlandschaft, in interaktiven Präsentationen und in Web-Dossiers. Darüber hinaus sorgt der Storytelling-Ansatz auch an Veranstaltungen für besseres Verständnis der Zusammenhänge in den Alpen.
Methode(n):
Andere Methoden, Workshop, Fokusgruppe

Themenbereich(e):
Wohnen und Wohnumfeldverbesserung, Gemeinwesenarbeit, Dorf- und Stadtentwicklung, Regionalentwicklung, Tourismus/Freizeit, Verkehr und Mobilität, Umweltpolitik allgemein

Land/Bundesland:
Liechtenstein, Deutschland, Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Kärnten, Steiermark, OÖ, NÖ, Italien, Slowenien



Gemeinsam mit der Bevölkerung sowie den befassten Fachdisziplinen wurde unter Berücksichtigung sozialer, ökonomischer und ökologischer Ansprüche bis Herbst 2007 ein nachhaltiges Gestaltungskonzept für das Kamptal entwickelt.
Methode(n):
Workshop, BürgerInnenversammlung

Themenbereich(e):
Naturraum, Wasserwirtschaft

Land/Bundesland:



Die Projektpartner Land Tirol, BMNT und WWF erarbeiteten bis 2010 gemeinsam zahlreiche Maßnahmen, um den Inn lebendiger und zugleich sicherer zu machen. Dabei setzte das Projekt „der.inn – lebendig und sicher“ auf integrierten Hochwasserschutz. Das heißt, Sicherheit vor Hochwasser und eine ökologische Aufwertung des Flusses gingen Hand in Hand.
Methode(n):
Workshop

Themenbereich(e):
Wasserwirtschaft, Naturraum

Land/Bundesland:
Tirol



Im Rahmen der Flussdialoge wurde sowohl die organisierte Öffentlichkeit als auch die breite Öffentlichkeit via Online-Befragung konsultiert. Zum Abschluss der Dialoge fand in Linz ein „Fest der Flüsse“ statt, bei dem alle Ergebnisse des Konsultationsverfahrens präsentiert wurden.
Methode(n):
Workshop, World Cafe, BürgerInnenversammlung

Themenbereich(e):
Naturraum, Wasserwirtschaft

Land/Bundesland:



Der Neugestaltungsprozess ist noch in der Planungsphase, welche aufgrund von Ausgrabungsarbeiten und der enormen Anzahl an Funden noch für unbestimmte Zeit andauert. Die Ergebnisse der im Jahr 2015 abgehaltenen Klausuren (entspricht Rundem Tisch) fließen in den Planungsprozess ein. Die Partizipation wird im architektonischen Planungsprozess fortgeführt. Die Methode Planning for Real wurde durch direkte Beteiligung der planungszuständigen FachbeamtInnen am Prozess umgesetzt. Es ist geplant, künftig noch weitere Gespräche in der konkreten architektonischen Planung durchzuführen.
Methode(n):
Runder Tisch, Planning for Real

Themenbereich(e):
Industrie, Gewerbe, Betrieb, Dorf- und Stadtentwicklung, Tourismus/Freizeit, Verkehr und Mobilität, Andere Bereiche

Land/Bundesland: