Inhaltsbereich überspringen und zur Navigation springen Logo
Partizipation & nachhaltige Entwicklung in Europa

home kontakt impressum datenschutz sitemap english version

 
drucken Seite druckenSchriftgröße     

STANDPUNKTE

1 FRAGE – 5 EXPERTINNEN ANTWORTEN

Living / Urban Labs sind interaktive Forschungslabore für die partizipative Erarbeitung und Erprobung innovativer Lösungen. Was ist das spezifisch Neue und besonders Fruchtbare an dem Format der Living / Urban Labs? Bitte erläutern Sie an einem konkreten Beispiel, was Ihrer Erfahrung nach die Erfolgsfaktoren für das Gelingen von Living / Urban Labs sind? Was sind bzw. waren Herausforderungen?

 

Christian Haider, FH Oberösterreich - Logistikum

Aus meiner Sicht bestehen Living Labs aus vier Faktoren:
• Kommunikation: Living Labs fördern die aktive Zusammenarbeit von vier Stakeholdergruppen – öffentliche Hand, Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft;
• Kollaboration: Als Labor bieten Living Labs Ausstattungen an, die für alle Akteure aus den jeweiligen Gruppen zur Verfügung stehen.
• Kreativität...
>> Weiterlesen

Susanne Formanek & Vera Enzi, GRÜNSTATTGRAU Innovationslabor

Gerade die Anpassung urbaner Räume an künftige Lebensansprüche und -bedingungen stellt für uns alle eine große Herausforderung dar. Es gilt Lebens- und Umweltqualität in verdichteten urbanen Räumen zu erhalten oder zu erhöhen, gleichzeitig die Folgen des Klimawandels zu minimieren, energieeffizient zu handeln und die Bevölkerung einzubeziehen. Grüne Infrastrukturen, wie im speziellen auf Bauwerken (Fassaden- und Dachbegrünungen), sind ein wesentlicher Baustein auf dem Weg zu klimaresilienten, energieeffizienten und lebenswerten Städten! Eine Voraussetzung für das Erreichen dieses Ziels ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Wissenschaft, Wirtschaft, öffentlicher Hand bzw. Politik mit der Bevölkerung.
>>  Weiterlesen

Thomas Höflehner, Regional Center of Expertise / Universität Graz

Damit Living Labs erfolgreich operieren können, ist es notwendig, wichtige Grundsatzfragen im Vorhinein zu klären: Was ist das Ziel des Labs (klarer Auftrag oder offene Herangehensweise)? Wer sind die beteiligten AkteurInnen? Wie wird das Lab organisiert? Ist das Lab an bestehende Einrichtungen angegliedert? Welche Aktivitäten und Experimente sollen im Lab stattfinden? Was kann konkret umgesetzt werden? Was soll daraus gelernt werden und wie werden die Lernerfolge gesammelt? Wie geht es nach der vorgesehenen Laufzeit mit dem Lab weiter? Das von JPI Urban Europe geförderte Projekt URB @ exp hat zu diesen zentralen Fragen Richtlinien erarbeitet, anhand derer PraktikerInnen bei der Etablierung oder Evaluierung von partizipativen Experimentier- und Lernplattformen unterstützt werden sollen. Die Publikation kann unter urbanexp.eu/guidelines abgerufen werden...
>> Weiterlesen

Martin Posset & Peter Rojko, thinkport VIENNA

thinkport VIENNA ist ein offenes Mobilitätslabor, das sich mit den Herausforderungen der Logistik in Wien umfassend und langfristig auseinandersetzt. Mission von thinkport VIENNA ist es, güterlogistische Innovationen in Wien zu entwickeln, zu testen und umzusetzen. Aufgabe des thinkport VIENNA ist einerseits, eine für Innovationen und Co-Creation offene Umgebung zu schaffen. Andererseits bietet thinkport VIENNA eine reale Testumgebung zur methodischen Entwicklung und Evaluation innovativer Konzepte, Prozesse und Technologien für smarte Güterlogistik im urbanen Raum...
>> Weiterlesen

Die auf der Webseite www.partizipation.at veröffentlichten "Standpunkte" geben die Auffassungen der AutorInnen wieder und müssen nicht jenen des BMNT entsprechen.

Wenn Sie einen Kommentar zu diesem Standpunkt abgeben wollen -
>> 
Schreiben Sie uns!