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Partizipation & nachhaltige Entwicklung in Europa

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STANDPUNKTE

1 FRAGE – 5 EXPERTINNEN ANTWORTEN

Jugendbeteiligung ist besonders. Welche Gestaltungsprinzipien und Formate haben sich für die Beteiligung Jugendlicher bewährt? Bitte erklären Sie anhand konkreter Beispiele, worauf Sie bei der Konzeption und Durchführung von Jugendbeteiligungsprozessen besonders geachtet haben und welche Lösungen Sie für entstehende Herausforderungen gefunden haben!

 

Daniela Köck, Fachstelle für Kinder-, Jugend und BürgerInnenbeteiligung

Die Frage, wie man Jugendliche beteiligen kann, beschäftigt uns in unserer Arbeit bei Beteiligung.st kontinuierlich. Als Fachstelle haben wir mit Jugendbeteiligungsformaten auf unterschiedlichen Ebenen zu tun: Etwa strukturelle Fragen auf kommunaler Ebene (Wie lässt sich Jugendbeteiligung vor Ort gut verankern?) – oder die Organisation eines Jugendlandtags auf Landesebene.
Wichtig ist in unserer Arbeit...
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Christoph Kutzer, Büro für Zukunftsfragen

Kinder- und Jugendbeteiligung bedeutet aktives Mitgestalten und Mitentscheiden durch junge Menschen. Dabei werden Kinder und Jugendliche als Fachleute für ihr Lebensumfeld anerkannt. Sie nutzen Gestaltungsspielräume, übernehmen Verantwortung und erleben, was sich durch Engagement bewegen lässt. (...) Von dem Engagement für Gemeinde- und Schulprojekte, über die Gestaltung von Jugendplätzen, bis hin zur Entwicklung von Jugendforen mit Mitbestimmungsrecht in der Region und Empfehlungen zur Überarbeitung von Gesetzen: Um die Selbstwirksamkeit von Jugendlichen und die Demokratie durch politische Teilhabe zu stärken, sind einige Grundvoraussetzungen zu beachten.
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Maria Lettner, Bundesjugendvertretung

Jugendbeteiligung ist aus Sicht der Bundesjugendvertretung (BJV) besonders lohnend. Warum? Wenn es darum geht, ob Demokratie ein zukunftsfähiges Politikmodell ist und es uns gelingen wird, ein gutes Leben für alle zu ermöglichen (Stichwort: Erreichen der Sustainable Development Goals), dann rücken meist reflexartig jüngere Generationen in den Fokus. Dies passiert auch völlig zu Recht – solange es nicht bei platten Sprüchen wie „Ihr Jungen seid die Zukunft“ bleibt, sondern ernstgemeinte Beteiligung und Förderung von Engagement bereits in der Gegenwart ansetzen...
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Victoria Matejka, PlanSinn

Wenn Jugendliche in ihren Meinungen und Wünschen gehört werden, erkennen sie ihre Wirkmächtigkeit, ein Bewusstsein ihrer politischen und zivilgesellschaftlichen Rolle als BewohnerInnen der Gemeinde. Die Einbindung von Jugendlichen kann und soll auch ein Hebel für die Erwachsenen sein, für einen noch breiteren Zukunfts-Diskurs und einen offenen Blick aller Gemeindemitglieder für andere Aspekte oder neue Strategien...
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Eva Seebacher & Florian Sturm, Jugendrat.at

Vertrauen aufzubauen ist das wichtigste in der Beteiligung von jungen Menschen. Das ist nur dann möglich, wenn man authentisch ist. Das hat weniger mit dem Alter zu tun, als vielmehr mit echtem Interesse an den Anliegen der jungen Menschen, einem offenen Ohr für ihre Themen und dem Willen zur Umsetzung und Unterstützung ihrer Anliegen und Ideen. Oft hört man den Spruch "Junge Menschen sind die Zukunft unserer Gesellschaft", dabei spiegeln sie nur den Zustand unserer Gesellschaft - und sind demnach eher die Gegenwart als die Zukunft. Sie sind bereits jetzt Teil unserer Gesellschaft und wollen unserer Erfahrung nach auch als solcher gesehen und ernst genommen werden. Teil eines größeren Ganzen zu sein motiviert zur Beteiligung.
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Die auf der Webseite www.partizipation.at veröffentlichten "Standpunkte" geben die Auffassungen der AutorInnen wieder und müssen nicht jenen des BMNT entsprechen.

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